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Angelique Kerber und Alexander Zverev starteten mit einem Sieg in den Hopman Cup
Angelique Kerber und Alexander Zverev starteten mit einem Sieg in den Hopman Cup © Getty Images
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Dank des Siegs im Mixed haben Angelique Kerber und Alexander Zverev doch noch den Auftakt beim Hopeman Cup gegen Belgien gewonnen. Nun wartet Kanada.

Es war noch ein bisschen Sand im Getriebe, dennoch hat Deutschlands Tennis-Dreamteam mit Angelique Kerber (Kiel) und Alexander Zverev (Hamburg) sein Debüt beim Hopman-Cup in Perth mit 2:1 gegen Belgien gewonnen.

Die Entscheidung fiel im Mixed, das Kerber/Zverev gegen Elise Mertens und Masters-Finalist David Goffin mit 4:2, 4:3 (5:2) für sich entschieden.

Kerber hatte das deutsche Duo durch ein zähes 7:6 (8:6), 7:6 (7:1) gegen Elise Mertens mit 1:0 in Führung gebracht.

Anschließend kassierte der Weltranglistenvierte Zverev nach einer eher mäßigen Vorstellung mit dem 3:6, 3:6 gegen einen spielfreudigen Goffin den 1:1-Ausgleich. Am Mittwoch treffen die beiden Deutschen auf die Kanadier Eugenie Bouchard und Vasek Pospisil.

Zverev und Kerber tun sich im Einzel schwer

"Das erste Match des Jahres zu gewinnen, ist großartig und eine Erleichterung", sagte Kerber: "Ich bin froh, hier zu sein, Alex und ich sind ein tolles Team." Zverev ließ allerdings gegen Goffin fast alles vermissen, was ihn normalerweise auszeichnet. Schon sein erstes Aufschlagspiel gab er ab und fand während der gesamten Partie keinen Rhythmus.

Auch Kerber, in der Weltrangliste auf Platz 21 zurückgefallen, tat sich gegen Mertens lange Zeit sehr schwer. Sie hatte eine große Streuung in ihren Schlägen und leistete sich viele einfache Fehler. Fast eine Stunde brauchte die ehemalige Weltranglistenerste, um den Tiebreak mit 8:6 für sich zu entscheiden.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs zeigte Kerber dann phasenweie ihr Können. Sie war nun schneller, stand besser zum Ball und platzierte ihre Schläge genauer als noch im ersten Satz. Schnell führte die Deutsche mit 4:1, streute aber immer wieder auch Flüchtigkeitsfehler ein, die Mertens lange im Spiel ließen.

Den ersten Matchball zum 7:5 vergab Kerber, weil sie gegen den zweiten Aufschlag von Mertens viel zu wenig Druck machte. Beim zweiten machte sie es nach 1:57 Stunden Spielzeit dann besser und brachte auch den zweiten Tiebreak und damit das Match nach Hause.

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