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Andy Murray kann am Samstag die Nummer eins der Weltrangliste erobern
Andy Murray kann am Samstag die Nummer eins der Weltrangliste erobern © Getty Images
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Andy Murray sieht Doping im Tennis als Problem an. Kein Sport sei sauber. Der Wimbledonsieger fordert deswegen einen offenen Umgang mit der Thematik.

Tennisprofi Andy Murray hat einen offeneren Umgang mit dem Thema Doping im Tennis gefordert.

"Wenn etwas passiert und es ein Problem gibt, sollte man es nicht unterdrücken. Wenn jemand betrügt, sollte man das benennen", sagte der 29-Jährige der Süddeutschen Zeitung. Nach Meinung des dreimaligen Grand-Slam-Gewinners und neuen Weltranglistenersten wäre es "naiv" anzunehmen, dass der Tennissport sauber sei.

Der Brite forderte ein härteres Durchgreifen bei Dopingsündern, auch bei einem Erstvergehen. "Wenn jemand betrügt, muss er bestraft werden. Man darf sich nicht damit herausreden, ach, es war doch nur einmal!", so der zweimalige Wimbledon- und -Olympiasieger.

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Im Tennis hat es schon zahlreiche prominente Dopingfälle gegeben, bekannteste Beispiele sind Mats Wilander (Schweden) und Martina Hingis (Schweiz/beide Kokain). Anfang des Jahres wurde auch die Russin Maria Scharapowa der Einnahme von Meldonium überführt. Sie ist noch bis kommenden April gesperrt.

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