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BMW Open - Players Night
BMW Open - Players Night © Getty Images
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Tennis-Legende Boris Becker sieht Alexander Zverev trotz seines Sieges in Rom nicht als Favorit für die French Open - und hat einen Tipp für den Youngster parat.

Deutschlands Tennis-Ikone Boris Becker (49) zählt Alexander Zverev trotz seines eindrucksvollen Turniersiegs beim Masters in Rom nicht zu den Top-Anwärtern auf den Titel bei den am Sonntag beginnenden French Open in Paris.

"An meiner Meinung hat sich dadurch nichts geändert: Für mich sind noch immer Rafael Nadal und Novak Djokovic die Favoriten", sagte Becker am Montag.

Hinter dem spanischen Sandplatzkönig und dem serbischen Vorjahressieger, der im Finale von Rom gegen Zverev chancenlos war, sieht Becker allerdings auch den Hamburger in einer aussichtsreichen Position für das zweite Grand-Slam-Turnier der Saison.

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"Er gehört zu einer Gruppe von sechs oder sieben Spielern dahinter, die näher rückt und in Paris etwas reißen kann", sagte Becker.

Becker zeigt sich beeindruckt

Dem 20 Jahre alten Zverev rät Becker "Schritt für Schritt" zu denken. Als nächstes Etappenziel sollte Zverev die zweite Woche anpeilen, die er bislang bei allen vier Majors stets verfehlt hat. Allerdings sei der Sieg in Rom wie ein Durchbruch gewesen.

"Ich war sehr beeindruckt von der Gelassenheit, Ruhe und Konzentrationsfähigkeit in seinem vielleicht wichtigsten Match bislang", sagte Becker über das Finale gegen Djokovic (6:4, 6:3): "Es ist bekannt, dass er alles mitbringt, um in der Spitze mitzuspielen, dass er es so auf den Punkt liefert, hat mich und wohl auch Novak beeindruckt."

Mit Prognosen für Zverevs Zukunft hält sich der dreimalige Wimbledonsieger jedoch zurück. "Ich hüte mich davor zu behaupten, er wird bald die Nummer eins werden. Das sorgt für zu viel Druck, den er nicht gebrauchen kann", sagte Becker.

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