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2017 ATP 1000 Shanghai Rolex Masters - Day 8
2017 ATP 1000 Shanghai Rolex Masters - Day 8 © Getty Images
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Zum fünften Mal hintereinander bezwingt Roger Federer seinen Dauerrivalen Rafael Nadal und holt sich so den Sieg beim Masters in Schanghai. Nadal ist chancenlos.

Roger Federer hat seinen Dauerrivalen Rafael Nadal zum fünften Mal nacheinander bezwungen und damit das Masters in Schanghai gewonnen.

Der 36 Jahre alte Schweizer setzte sich im 38. Duell mit dem Spanier Nadal 6:4, 6:3 durch. Nach nur 62 Minuten verwandelte Federer seinen zweiten Matchball zum insgesamt 94. Turniersieg seiner Karriere und schloss in der Bestenliste zu Ivan Lendl auf. Mehr Erfolge auf der ATP-Tour waren nur Jimmy Connors (109) gelungen.

Federer verkürzte im "ewigen" Vergleich mit Nadal auf 15:23 Siege. In dieser Saison hatte er zuvor im denkwürdigen Finale der Australian Open sowie bei den Masters in Miami und Indian Wells Nadal geschlagen.

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Zweiter Triumph in Schanghai für Federer

In Schanghai triumphierte Federer zum zweiten Mal nach 2014 und wahrte seine Chance, noch in diesem Jahr an die Spitze der Rangliste zurückzukehren. Dort steht mit deutlichem Vorsprung noch immer Nadal (31) - trotz seiner ersten Niederlage nach 16 Siegen in Serie.

"Wir haben wahrscheinlich beide nicht daran geglaubt, solch ein Jahr spielen zu können. Ich definitiv nicht", sagte Federer, der erst zu Beginn der Saison nach langer Pause auf die Tour zurückgekehrt war.

Nach den Erfolgen in Melbourne, Miami, Indian Wells, Halle/Westfalen und Wimbledon feierte Federer seinen sechsten Turniersieg im Jahr 2017. Mehr Turniere hatte er nur in den Jahren 2003 bis 2007 in einer Saison gewonnen.

Auch Nadal hat bislang sechsmal triumphiert, unter anderem bei den Grand-Slam-Turnieren in Paris und New York. Gewohnt fair gratulierte der 31-Jährige seinem Bezwinger. "Heute hast du fantastisch gespielt", sagte Nadal zu Federer.

Die erfolgreichsten Titelsammler in der Geschichte des Profitennis im Überblick:

1. Jimmy Connors (USA) 109 Titel
2. Ivan Lendl (Tschechoslowakei/USA) 94
2. Roger Federer (Schweiz)* 94
4. John McEnroe (USA) 77
5. Rafael Nadal (Spanien)* 75
6. Novak Djokovic (Serbien)* 68
7. Pete Sampras (USA) 64
7. Björn Borg (Schweden) 64
9. Guillermo Vilas (Argentinien) 62
10. Andre Agassi (USA) 60
11. Ilie Nastase (Rumänien) 58
12. Boris Becker (Deutschland) 49
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