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Peter Gojowczyk scheiterte in der ersten Runde
Peter Gojowczyk verlor das Finale in Genf deutlich © Getty Images
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Einen Tag nach seinem Coup im Halbfinale von Genf bleibt dem Münchener der ganz große Coup verwehrt. Im Finale ist er gegen einen Ungarn chancenlos.

Peter Gojowczyk hat seinen zweiten Titel auf der ATP-Tour klar verpasst. Der 28-Jährige musste sich im Finale des Sandplatzturniers von Genf dem Ungarn Marton Fucsovics nach 68 Minuten mit 2:6, 2:6 geschlagen geben. Damit bleibt der Sieg im französischen Metz im vergangenen September Gojowczyks einziger Titel.

"Es ist nicht mein bester Belag und es war nicht mein bester Tag heute", sagte Gojowczyk, der sich über ein Preisgeld von 47.105 Euro freuen darf, und machte sich anschließend selbst Mut: "Das Schöne am Tennis ist, dass man immer eine neue Chance, ein neues Match anstehen hat. Ich freue mich jetzt auf Roland Garros." Dort trifft er zu Wochenbeginn in Runde eins auf den Briten Cameron Norrie.

Gojowczyk klettert in Weltrangliste

Trotz der Niederlage kann Gojowczyk, der in der Vorwoche in Rom sein erstes Masters-Achtelfinale erreicht hatte, auf eine gelungene Generalprobe für die French Open in Paris zurückblicken. Am Montag wird er zudem in der Weltrangliste auf Rang 43 klettern, so hoch war der Münchner noch nie platziert.

Gegen den 26 Jahre alten Fucsovics, der als erster Ungar seit Balazs Taroczy 1982 ein Turnier auf der ATP-Tour gewann, hatte Gojowczyk einen Fehlstart erwischt. Er leistete sich zu viele leichte Fehler und verlor seine ersten beiden Aufschlagspiele, nach einer Viertelstunde stand es 0:4.

Höchststrafe verhindert

Auch bei seinem anschließenden Service hatte Gojowczyk zwei Breakbälle gegen sich, wehrte diese aber ab und verhinderte die Höchststrafe im ersten Satz.

Im zweiten Durchgang biss sich Gojowczyk besser in die Partie und brachte zunächst mehr Präzision in sein Spiel. Beim Stand von 2:2 kassierte er jedoch erneut ein Break, auch seinen nächsten Aufschlag musste er abgeben. Im gesamten Spiel gelang es Gojowczyk nicht, den Ungarn bei dessen Service in ernste Bedrängnis zu bringen.

Thiem siegt in Lyon

Mit Rückenwind nach Paris reist indes Dominic Thiem.

Der Weltranglisten-Achte aus Österreich holte sich durch einen 3:6,7:6 und 6:1-Triumph gegen den Franzosen Gilles Simon den Titel beim ATP-Turnier in Lyon. 

Für Thiem war es der zehnte Turniersieg seiner Karriere.

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