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Roger Federer setzte sich gegen Matthew Ebden durch
Roger Federer setzte sich gegen Matthew Ebden durch © Getty Images
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Roger Federer erreicht in Halle zum 14. Mal in Serie das Halbfinale. Der Schweizer setzt sich gegen einen Australier durch. Nun wartet ein US-Amerikaner.

Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer (Schweiz) ist beim Rasenturnier in Halle/Westfalen erneut ins Halbfinale eingezogen. Der 36 Jahre alte Weltranglistenerste siegte im Viertelfinale gegen Matthew Ebden aus Australien 7:6 (7:2), 7:5. Halle-Rekordsieger Federer (neun Titel) feierte beim ersten Duell mit dem Weltranglisten-60. Ebden seinen 19. Erfolg auf Rasen in Serie.

"Ich musste sehr kämpfen heute. Ich musste erst den Rhythmus finden, erkennen, wie er spielt. Er hat wunderbar Volley gespielt", sagte Federer: "Der zweite Satz war eng. Gott sei dank habe ich das gegen Paire schon erlebt, deswegen bin ich da ein bisschen ruhiger geblieben."

Im Halbfinale trifft Federer auf den Weltranglisten-109. Denis Kudla (USA), der den Japaner Yuichi Sugita 6:2, 7:5 schlug. Für Rekordteilnehmer Federer ist es bei seinem 16. Start in Halle die 14. Halbfinal-Teilnahme in Serie. Lediglich bei seinen ersten beiden Auftritten in Ostwestfalen war Federer jeweils im Viertelfinale gescheitert.

Zverev-Schreck im Halbfinale

Roberto Bautista Agut (Nr. 4), der zweite verbliebene gesetzte Spieler, setzte sich mit 6:3, 6:7 (3:7), 6:3 gegen den 22 Jahre alten Russen Karen Chatschanow durch. Damit ist Bautista Agut der zweite Spanier nach Carlos Moya 1999, der in Halle das Halbfinale erreicht.

In der Runde der letzten Vier trifft Bautista Agut auf den 21 Jahre alten Kroaten Borna Coric, der sich im Generationenduell gegen den 13 Jahre älteren Andreas Seppi mit 7:5, 6:3 durchsetzte. In der ersten Runde hatte Coric den an Position zwei gesetzten Vorjahresfinalisten Alexander Zverev ausgeschaltet.

In der Vorwoche hatte Federer nach zweieinhalb Monaten freiwilliger Pause während der Sandplatzsaison erstmals das Rasenturnier in Stuttgart gewonnen. Bereits mit dem Finaleinzug am Weissenhof hatte er French-Open-Sieger Rafael Nadal (Spanien) zum dritten Mal in diesem Jahr von der Spitze der Weltrangliste verdrängt.

Um diese Position zu behaupten, muss Federer seinen Titel bei den Gerry Weber Open erfolgreich verteidigen. Zehn Siege bei einem Turnier sind dem Australian-Open-Champion in seiner Karriere noch nicht gelungen. In Wimbledon (ab 2. Juli) peilt Federer seinen neunten Titel an.

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