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Tennis: Andy Murray spricht über Operation und Comeback auf Tour
Andy Murray hat über seine Hüft-Operation gesprochen © Getty Images
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Andy Murray spricht über seine schwere Hüft-Operation im Januar und seinen aktuellen Zustand. Sein Start in Wimbledon steht auf der Kippe.

Andy Murray hat seine Hüft-Operation gut überstanden - dämpft aber die Hoffnungen für Wimbledon.

"Die Operation ist gut gelaufen. Ich fühle mich gut und bin schmerzfrei - das war schon seit 18 Monaten oder zwei Jahren nicht mehr der Fall", sagte Murray, der im Januar operiert wurde, der BBC. Dies sei auch der Hauptgrund für seine Entscheidung gewesen, führte der Schotte weiter aus.

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Murray ergänzte, dass er "keinen Druck" verspüre, seine Laufbahn fortzusetzen. "Ich muss abwarten. Ich darf keine hochintensiven Bewegungen in den ersten vier Monaten machen, ich werde nur dann weitermachen, wenn ich sehe, dass ich auf einem bestimmten Level spielen kann."

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Murray: "Die Top 10 sind sehr unwahrscheinlich"

Der zweimalige Olympiasieger weiter: "Die Top 10 sind sehr unwahrscheinlich, aber die Top 50 oder Top 100 sind möglich."

In Australien hatte er noch angekündigt, dass er seine Karriere nach dem Turnier in Wimbledon beenden wolle, wegen des Schmerzes in seiner Hüfte. Doch nach seiner Operation sieht er seine Chancen auf die Teilnahme in Wimbledon bei "weniger als 50 Prozent".

Murray wäre erster Spieler, der auf Tour zurückkehrt

Noch nie ist ein Spieler nach einer solchen Operation wieder auf die Einzel-Tour im Tennis zurückgekehrt. "Ich will nicht sagen, dass ich wieder spielen kann, weil es noch niemand zuvor geschafft hat und ich jemanden als Vorbild nehmen kann, weil er es schon geschafft hat", erklärte Murray. 

Aber es mache ihm Hoffnung "dass ich in Australien und in den 18 Monaten davor, mit meiner schlechten Hüfte, gegen sehr gute Spieler gewinnen konnte."

Murray hatte im Vorfeld der Australian Open Mitte Januar im Rahmen einer eigens einberufenen Pressekonferenz unter Tränen sein Karriereende spätestens nach Wimbledon angekündigt. Anschließend stand er in seinem Auftaktmatch in Melbourne gegen den Spanier Roberto Bautista Agut 4:10 Stunden auf dem Platz, ehe er sich nach fünf Sätzen geschlagen geben musste.

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