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Kevin Krawietz und Andreas Mies kassieren ihre erste Pleite bei den ATP Finals
Kevin Krawietz und Andreas Mies kassieren ihre erste Pleite bei den ATP Finals © Getty Images
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Kevin Krawietz und Andreas Mies kassieren bei den ATP Finals gegen ein französisches Duo ihre erste Pleite. Dadurch platzt der vorzeitige Halbfinal-Einzug.

Kevin Krawietz und Andreas Mies haben bei ihrer ersten Teilnahme an den ATP Finals den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale verpasst.

Die deutschen French-Open-Sieger unterlagen am Mittwochabend in London im zweiten Gruppenspiel gegen Pierre-Hugues Herbert/Nicolas Mahut aus Frankreich 5:7, 6:7 (3:7). Bei einem Erfolg hätte das Duo aus Coburg und Köln als Sieger der Gruppe "Max Mirny" festgestanden.

Zum Auftakt am Montag hatten sie gegen Jean-Julien Rojer/Horia Tecau (Niederlande/Rumänien) nach sogenanntem Match-Tiebreak 7:6 (7:3), 4:6, 10:6 gewonnen. Nun geht es für Krawietz und Mies in ihrem letzten Gruppenspiel gegen die bislang sieglosen Weltranglistenführenden Juan Sebastian Cabal und Robert Farah (Kolumbien), die amtierenden Wimbledon- und US-Open-Champions, um den Einzug in die K.o.-Runde. 

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Gegen Mahut und Herbert, die im Januar bei den Australian Open triumphiert hatten und zusammen bereits alle vier Grand-Slam-Turniere gewonnen haben, begannen Krawietz/Mies zu zögerlich und lagen im ersten Satz früh mit einem Break zurück. Zwar schafften sie noch einmal den Ausgleich zum 5:5, der erste Satz ging dennoch nach 42 Minuten an die Gegner. 

In den zweiten Satz starteten Krawietz/Mies mit einem Break, hielten diese Führung bis in die Schlussphase und mussten dann doch in den Tiebreak. Nach 1:33 Stunden machten dort die Franzosen ihren Einzug ins Halbfinale perfekt.

Nach Jürgen Fassbender und Hans-Jürgen Pohmann 1975 sind Krawietz (27) und Mies (29) das erst zweite rein deutsche Doppel bei dem traditionellen Jahresabschluss-Event. Gemeinsam gewannen sie den Titel in Paris sowie die Hallenturniere in New York und Antwerpen, bei den US Open erreichten sie das Halbfinale. Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann nominierte das Duo für das Finalturnier in Madrid (18. bis 24. November).

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