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In Wimbledon spielte Baghdatis 2019 sein letztes ATP-Turnier
In Wimbledon spielte Baghdatis 2019 sein letztes ATP-Turnier © Getty Images
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München - Der TC Pfarrkirchen spielt in der Tennis-Regionalliga. Großes Ziel ist der Bundesliga-Aufstieg. Helfen soll ein ehemaligen ATP-Star - es ist ein echter Transfer-Hammer.

Im Juli schlug Marcos Baghdatis noch in Wimbledon auf - ehe er der ATP-Tour lebe wohl sagte. Aber der 34-jährige hat noch Lust - und zwar auf Zweitliga-Tennis. Ende Februar vermeldete der bayerische Tennisklub Pfarrkirchen einen Transfer-Coup: Baghdatis soll den Herren 30 zum Aufstieg in die Bundesliga verhelfen. 

Über Facebook fragten zwei Spieler des Teams die ehemalige Nummer 8 der Welt an. Womit sie nicht rechneten: Wenige Kontakte später sollte der Zypriote tatsächlich ihr neuer Teamkollege sein.

Denn: Auf ihre Anfrage hätten die Pfarrkirchner "eine unglaublich nette Antwort" von Baghdatis auf ihrem Handy erhalten, sagte Mannschaftsführer Felix Riedel in der Passauer Neue-Presse. Ein PR-Gag? Wohl kaum. Denn Baghdatis soll in mehreren Begegnungen für den TC Pfarrkirchen aufschlagen. 

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Baghdatis macht Werbung

Baghdatis ist natürlich sofort der neue "Posterboy" des Klubs, wie ein Blick auf die Vereins-Website verrät. 

Der TC Pfarrkirchen wirbt stolz mit seinem neuen Posterboy und "Weltklassetennis
Der TC Pfarrkirchen wirbt stolz mit seinem neuen Posterboy und "Weltklassetennis © TC Pfarrkirchen

Und Baghdatis? Der rührt ebenfalls schon kräftig die Werbetrommel. 

Baghdatis
Marcos Baghdatis ist heiß auf seine Spiele für Pfarrkirchen © Marcos Baghdatis / Twitter.com

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"Es freut mich so sehr, in der Regionalliga der Herren 30 für die Saison 2020 teilzunehmen. Ich schließe mich dem Tennisclub Pfarrkirchen an. Also: Checkt den Spielplan und wir sehen uns in Deutschland!" schrieb der ehemalige Australien-Open Finalist auf Twitter. 

Karriereende auf dem "heiligen Rasen" 

Baghdatis spielte im Juli beim Grand Slam in Wimbledon sein letztes ATP-Turnier. Dort scheiterte er in der zweiten Runde am Italiener Matteo Berrettini. 2006 schaffte er es ins Finale bei den Australian Open. Dort verlor er gegen Roger Federer mit 1:3 in Sätzen. Es blieb sein größter Erfolg.

Besonders in seinem Heimatland Zypern ist Baghdatis ein absoluter Superstar. Allerdings hatte er seine gesamte Karriere über immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.

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Nach seinem Karriereende kehrte Baghdatis bereits Ende des Jahres 2019 auf die große Tennisbühne zurück. Er ist Coach von Elina Svitolina, momentan Nummer 5 der Weltrangliste.

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