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Roger Federer gewann in seiner Karriere 20 Grand-Slam-Titel
Roger Federer gewann in seiner Karriere bisher 20 Grand-Slam-Titel © Getty Images
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München - Tennis-Profi Andrew Harris erhebt schwere Vorwürfe gegen Roger Federer. Der Schweizer Superstar würde sich nicht um gerechte Geldverteilung scheren.

Attacke unter Kollegen!

Tennis-Profi Andrew Harris hat Roger Federer hart kritisiert. Der Australier warf dem Rekord-Turniersieger vor, nur auf sein eigenes Portmonnaie zu achten.

"Ich weiß, Federer geht es nur darum, das Geld an der Spitze zu behalten. Er mag in der Öffentlichkeit sagen, was die Leute hören wollen. Dass er dafür ist, mehr Geld an Spieler mit niedrigerem Rang zu verteilen. Aber wenn es um die Abstimmung geht, bevorzugt er es, das Geld an der Spitze zu halten", griff Harris den Schweizer im Podcast Break Point an.

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Auch Rafael Nadal und Novak Djokovic schloss der 26-Jährige bei seiner Kritik nicht aus. "Roger, Rafa und Novak. Sie sind so lange an der Spitze, dass sie fast vergessen, wie es ist, in den unteren Positionen zu sein", sagte Harris.

Harris nimmt Djokovic teilweise in Schutz

Zumindest Djokovic würde sich noch einigermaßen für die Interessen der Spieler außerhalb der Top 100 einsetzen, so Harris, der selbst Rang 204 der Weltrangliste belegt. "Ich bin nicht sicher, ob es genug ist, aber von diesen dreien denke ich, dass er am meisten tut", ergänzte er.

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Grundsätzlich forderte er, dass ein System geschaffen werden müsse, sodass die besten 300 Spieler der Welt von ihrem Sport leben können. "Die Leitungsgremien müssen mehr tun, um den Jungs außerhalb der Top 100 zu helfen, weil es dort immer noch ein verdammt gutes Level gibt", so Harris.

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Zudem bemängelte er fehlende Transparenz. "Die breite Öffentlichkeit hat keine Ahnung von den großen Unterschieden beim Preisgeld. Der Reichtum wird an der Spitze verteilt", erklärte der Mann aus Down Under.

Federer steht mit 106,3 Millionen US-Dollar an der Spitze der Forbes-Liste der reichsten Sportler des Jahres 2019. Allerdings generierte er davon nur gut sechs Millionen aus Preisgeldern.

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