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Daniel Altmaier schaffte es bei den French Open 2020 bis ins Achtelfinale
Daniel Altmaier schaffte es bei den French Open 2020 bis ins Achtelfinale © Imago
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Das ATP-Turnier in Köln ist für Daniel Altmaier nach einem Spiel schon wieder vorbei. Der French-Open-Achtelfinalist unterliegt Henri Laaksonen.

Tennisprofi Daniel Altmaier hat nach seinem überraschenden Lauf bis ins Achtelfinale der French Open einen Rückschlag hinnehmen müssen.

Der 22 Jahre alte Kempener verlor zum Auftakt des ATP-Turniers in Köln gegen den Qualifikanten Henri Laaksonen aus der Schweiz mit 6:3, 3:6, 6:7 (5:7) und verpasste den Einzug in die Runde der letzten 16. Dort trifft Laaksonen auf den an Nummer drei gesetzten Kanadier Felix Auger-Aliassime.

Bereits am Montag war Jan-Lennard Struff (Warstein) im deutschen Duell an Oscar Otte aus Köln gescheitert. Mischa Zverev (Hamburg) dagegen war zum Auftakt erfolgreich, er trifft am Mittwoch im Achtelfinale auf den an Position sechs gesetzten Polen Hubert Hurkacz.

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Zverev-Brüder verlieren Doppel

Alexander Zverev (23) hat neun Tage nach seinem Achtelfinal-Aus bei den French Open ein kleines Erfolgserlebnis verpasst. An der Seite seines Bruders Mischa verlor der deutsche Topspieler im Doppel sein Auftaktmatch in Köln.

Die Zverevs unterlagen im Match-Tiebreak Raven Klaasen/Oliver Marach (Südafrika/Österreich) mit 6:10, vorher hatte es 6:2, 4:6 gestanden.

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Im Einzel ist Zverev in der Domstadt an Position eins gesetzt und startet nach einem Freilos am Donnerstag gegen Fernando Verdasco (Spanien) oder den dreimaligen Grand-Slam-Champion Andy Murray (Großbritannien) ins Turnier.

"Klar, wenn man an eins gesetzt ist, möchte man schon das Turnier auch gewinnen", sagte Zverev am Dienstagnachmittag: "Ich freue mich, dass ich in Deutschland spielen kann."

Ab Mittwoch keine Zuschauer mehr erlaubt

Das Turnier muss ab Mittwoch ohne Zuschauer auskommen. Wie der Veranstalter des erstmals ausgetragenen Events mitteilte, reagiere man damit auf eine Anordnung der zuständigen Gesundheitsbehörden, die besagt, dass ab Mittwoch maximal 250 Besucher zugelassen sein würden.

"Daraufhin haben die Turnierverantwortlichen entschieden, das Sportevent vorerst ohne Zuschauer fortzusetzen", hieß es in der Mitteilung. Bis einschließlich Dienstag waren 999 Zuschauer zugelassen.

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In Köln liegt die Inzidenz, die die Corona-Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner misst, bei einem Wert von 66,0. Ab einer Inzidenz von 50 gilt die Region als Corona-Krisengebiet.

"Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv an einem professionellen, 59-seitigen Hygienekonzept gearbeitet, das wir zuletzt nochmals erweitert und verfeinert haben. Wir sind nach wie vor der festen Überzeugung, dass wir trotz der aktuell schwierigen Situation zwei sichere Turniere veranstaltet hätten", sagte Edwin Weindorfer, der Geschäftsführer des Veranstalters: "Wir sind traurig und erschüttert darüber, dass wir in der über 20.000 Zuschauer fassenden Arena nun vor leeren Rängen spielen müssen."

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