Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

München - Alexander Zverev ist optimistisch, dass er bald einen Grand-Slam-Titel gewinnt. Bei seiner Muskel-Transformation gebe es einen Unterschied zu Leon Goretzka.

Tennisprofi Alexander Zverev hält es nur für eine Frage der Zeit, wann er seinen ersten Grand-Slam-Titel gewinnt.

"Ich habe in New York gesagt, dass ich nicht mein bestes Tennis spiele. Aber ich war trotzdem im Finale", sagte der 23 Jahre alte Hamburger der Sport Bild: "Daher ist für mich interessant, was passiert, wenn ich mal mein bestes Tennis spiele."

Er wisse, dass er "sehr nah dran" sei und "noch viele Dinge verbessern" könne: "Daher wird es für mich immer interessanter die nächsten Jahre."

Anzeige
Meistgelesene Artikel

Die lange Coronapause hat Zverev genutzt, um noch robuster zu werden. Derzeit wiege er 90 Kilo, "so viel wie noch nie", sagte Zverev, der ab Sonntag bei den ATP-Finals in London um den Titel mitspielen will: "Ich wog vor Corona 84, habe also sechs Kilo an Muskeln zugelegt, vor allem an den Beinen und am Rücken."

Zverev witzelt über Goretzka

Er "liebe es, in den Kraftraum zu gehen, zu laufen, Gewichte zu heben."

Vergleiche mit Fußballprofi Leon Goretzka, der in diesem Jahr eine erstaunliche Muskel-Transformation hingelegt hatte, lehnte er stichelnd ab.

"Den Leon kenne ich ein bisschen, der macht ja nur Oberkörper", meinte Zverev: "Er wollte oben was dazutun, ich muss ja an Tennis denken und darf nicht den riesigen Oberkörper haben. Der würde nur stören. Für mich geht es darum: so viel Gewicht wie möglich zu heben, aber so leicht wie möglich zu sein. Goretzka sei aber "ein super netter Typ."

Zverev schwärmt von Nadal

Im aktuellen Tennis-Ranking sieht er Novak Djokovic an der Eins, "dann Thiem, Rafa (Rafael Nadal, Anm. d. Red.), ich und Rublev". Der derzeit verletzte Roger Federer fehlt.

Von den großen Drei - Djokovic, Nadal und Federer - ist Zverev beeindruckt. "Djokovic hätte in New York das Finale nicht verloren, wenn er zwei Punkte vom Sieg entfernt gewesen wäre", sagte er mit Blick auf sein verlorenes Endspiel gegen Dominic Thiem.

Er ergänzt: "Aber die waren auch mal jung. Außer Rafa, dem mit 18 schon völlig egal war, wer auf der anderen Seite steht. So einen Typen wird es nie mehr geben."

Zverev stand zuletzt in den Schlagzeilen, weil Ex-Freundin Olga Sharypova schwere Gewaltvorwürfe erhoben hatte. Dazu wird Zverev Vater.

-----

Mit Sport-Informations-Dienst

Nächste Artikel
previous article imagenext article image