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Kanadas Davis-Cup-Team tritt nach vorzeitigem Viertelfinaleinzug nicht mehr zum Doppel gegen die USA an. Für DTB-Spieler Jan-Lennard Struff ist das Wettbewerbsverzerrung.

Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff (Warstein) hat heftige Kritik an der kanadischen Mannschaft wegen Wettbewerbsverzerrung beim Finalturnier in Madrid geübt.

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Die Kanadier hatten am Dienstag durch die beiden siegreichen Einzel gegen die USA den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale geschafft und waren zum abschließenden Doppel nicht mehr angetreten. "Das gefällt mir einfach nicht", monierte Struff: "Ich konnte es auch nicht glauben, als ich es gelesen habe."

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USA bekommt Punkt geschenkt

Neben den Siegern der sechs Dreier-Gruppen qualifizieren sich bei der Premiere des Finalturniers in Madrid auch die beiden besten Zweiten für das Viertelfinale. Es sei "absolut unglaublich", sagte Struff, dass den USA bei diesem Modus "einfach ein Punkt geschenkt wird und sie 2:0 Sätze und 12:0 Spiele haben. Das kann einfach nicht sein". 

Die Superstars Novak Djokovic und Andy Murray pflichteten Struff bei. "Das gefällt mir persönlich nicht", sagte der 16-malige Grand-Slam-Champion Djokovic über das kanadische Vorgehen: "Ich finde, das sollte nicht erlaubt sein. Ich glaube nicht, dass das fair ist." Auch der zweimalige Olympiasieger Murray war der Meinung, dass Kanadas Verzicht "nicht gut" gewesen sei. "Sie hätten danach sowieso zwei Tage Pause gehabt", sagte der Brite, "deswegen hätten sie die Partie spielen sollen.

Das US-Team habe dadurch "natürlich eine gute Ausgangsposition" im Kampf um das Viertelfinale, sagte Struff, der aber auch Verständnis für die Kanadier äußerte. "Das ist etwas, was vielleicht nicht bedacht werden konnte oder wurde", sagte der 29-Jährige, der mit dem deutschen Team am Mittwoch Argentinien bezwang. Die Amerikaner kämpfen am Mittwochabend in der abschließenden Partie der Gruppe F gegen Italien um Rang zwei.

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