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v, Tschechien gewann 2018 den Fed Cup gegen die USA
v, Tschechien gewann 2018 den Fed Cup gegen die USA © Getty Images
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Der Davis Cup erlebt in diesem Jahr eine höchst umstrittene Reform. Wie DTB-Präsident Ulrich Klaus berichtet, soll es für den Fed Cup ähnliche Pläne geben.

Genau wie der traditionsreiche Davis Cup könnte auch der Fed Cup künftig in einem Finalturnier ausgespielt werden. Der Präsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB), Ulrich Klaus, bestätigte dem Tennismagazin, dass ein entsprechender Reformvorschlag für den Nationenwettbewerb diskutiert werde. Gespielt werden soll die Endrunde mit zwölf Teams im April, eine Qualifikation im alten Modus mit Heim- und Auswärtsspielen im Februar.

Die Investmentfirma Kosmos, die bereits das im November erstmals ausgetragene Davis-Cup-Finalturnier in Madrid organisiert, hat der Frauentennis-Organisation WTA demnach ein Angebot gemacht. "Tschechien, Weißrussland und wir haben darum gebeten, uns das neue Format des Davis Cups in diesem Jahr erst einmal anzuschauen und zu warten, bevor man den Fed Cup angleicht", sagte Klaus: "Letztendlich sind wir aber machtlos."

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Wie Barbara Rittner, ehemalige Teamchefin und heute Head of Women's Tennis des DTB, plädiert Klaus stattdessen für eine Aufstockung der Weltgruppe von acht auf 16 Teams und einen Verbleib beim alten Modus. In diesem spielt die deutsche Mannschaft nach ihrer Erstrundenpleite gegen Weißrussland (0:4) am 19. und 20. April in Riga im Relegations-Playoff gegen Lettland, um den Verbleib in der höchsten Spielgruppe.

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