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Novak Djokovic steht bei den French Open in Runde drei © Getty Images
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Der ehemalige Weltranglistenerste Novak Djokovic zeigt bei den French Open aufsteigende Form. seine Kritiker bügelt er mit einem interessanten Vergleich ab.

Der frühere Weltranglistenerste Novak Djokovic hat sich bei den French Open in Paris auch in Runde zwei schadlos gehalten. Der Sieger von 2016 setzte sich gegen den Spanier Jaume Munar mit 7:6, 6:4, 6:4 durch. Allerdings benötigte der 30-Jährige für seinen zweiten Dreisatzerfolg in Roland Garros 2:18 Stunden und kassierte unter anderem drei Breaks.

Der frühere Dominator aus Serbien, der in der Vorwoche erstmals seit zwölf Jahren aus den Top 20 der Weltrangliste gefallen war, befreit sich derzeit langsam aus seiner anhaltenden Formkrise.

Djokovic: "Leute verhungern"

Nach der Partie wurde Djokovic auf seine Krise in Folge der Ellbogen-OP angesprochen und konterte seine Kritiker: "Ich kann hier sitzen und erzählen, wie schwer es ist, wenn es auf dieser Welt Menschen gibt, die verhungern. Das macht keinen Sinn. Als Sportler hast du eben diese Herausforderungen."

Der Djoker hat in diesem Jahr bereits zweimal gegen Spieler jenseits der Top 100 verloren und wartet seit Paris 2016 auf seinen 13. Grand-Slam-Erfolg. In Runde drei trifft er auf den Spanier Roberto Bautista-Agut.

Dimitrov müht sich weiter

Auch Kei Nishikori steht in Runde drei. Der Japaner hatte allerdings deutlich mehr zu kämpfen, als Djokovic. Gegen Lokalmatador Benoit Paire musste Nishikori über die volle Distanz von fünf Sätzen, ehe sein 6:3, 2:6, 4:6, 6:2 und 6:3-Sieg feststand. 

Fast viereinhalb Stunden benötigte der bulgarische Weltmeister Grigor Dimitrov, um den US-Youngster Jared Donaldson in die Knie zu zwingen. Am Ende siegte Dimitrov mit 7:6, 4:6, 6:4, 4:6 und 10:8.

Österreichs Hoffnungsträger Dominik Thiem wurde dagegen von der Dunkelheit gestoppt. Alexander Zverevs Kumpel und möglicher Gegner im Viertelfinale liegt gegen den hochtalentierten Griechen Stefanos Tsitsipas mit 6:2, 2:6, 6:4 in Front. Das Spiel soll am Donnerstag fortgesetzt werden.    

Halep nach Anfangsproblemen weiter

Bei den Damen konnte die Weltranglistenerste und Top-Favoritin Simona Halep nach Startschwierigkeiten ihr auf Mittwoch verschobenes Erstrundenmatch gegen Alison Risk (USA) mit 2:6, 6:1, 6:1 für sich entscheiden und die zweite Runde erreichen.

Einen Schritt weiter ist Australian-Open-Champion Caroline Wozniacki. Die Dänin ließ Georgina Garcia Perez aus Spanien beim 6:1, 6:0 nicht den Hauch einer Chance.

Die Mitfavoritinnen Petra Kvitova (CZE) und Elina Svitolina (UKR) hielten sich ebenso schadlos. Kvitova hatte gegen die Spanierin Lara Arruabarrena kaum Probleme und gewann 6:0, 6:4. Svitolina bezwang Viktoria Kuzmova souverän mit 6:3, 6:4.

  

  

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