Mythos Wimbledon: Die wichtigsten Fakten
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London - Die amerikanische Tennisspielerin Madison Keys kämpft in Wimbledon um den Grand-Slam-Titel. Die Spiele ihrer männlichen Kollegen findet sie jedoch langweilig.

Die an zehn gesetzte US-Amerikanerin Madison Keys siegte in Wimbledon in der dritten Runde mit 6:4 und 6:3 gegen Lukiska Kumkuhm aus Thailand.

Sie gehört zu den besten Aufschlägerinnen der Tour, auch ihr US-Kollege John Isner zählt bei den Männern zur Weltspitze. Er hält derzeit den ATP-Aufschlag-Rekord, den er beim Davis Cup 2016 mit 253 Kilometern pro Stunde aufstellte. (SERVICE: Wimbledon Tag 4)

Doch von dem aufschlaglastigem Spiel der Herren zeigte sich der Tennisstar wenig beeindruckt: "Ich werde jetzt ganz ehrlich sein: Ich finde es etwas langweilig, sorry", sagte sie über die Spielweise der Männer.

"Es kommt mir vor, als schlügen die 312 Asse pro Spiel", begründete Keys ihre Abneigung.

Ganz so viele Asse waren es in der Partie ihrers Landsmann jedoch nicht. Isner gelangen in seinem wegen Regen unterbrochenen Spiel gegen Ruben Bemelmans bisher 57 Asse.

Dass Asse jedoch auch im Herren-Tennis nicht Alles sind, zeigte die Partie zwischen Jan-Lennard Struff und Ivo Karlovic. Dem für seine Hammer-Aufschläge bekannten Kraoten gelangen gegen Struff 61 Asse. Den Sieg holte sich nach 3:55 Stunden trotzdem der Deutsche.

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