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Angelique Kerber trifft in der ersten Runde der US Open auf Kristina Mladenovic
Angelique Kerber trifft in der ersten Runde der US Open auf Kristina Mladenovic © Getty Images
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Boris Becker spricht deutliche Worte in Richtung Angelique Kerber und stellt sogar ein Karriereende der Deutschen in den Raum. Auch Barbara Rittner sorgt sich.

Deutschlands Idol Boris Becker und Barbara Rittner, Head of Women's Tennis im Deutschen Tennis Bund (DTB), sorgen sich um die sportliche Karriere von Angelique Kerber.

"Was ich in Wimbledon gesehen habe und die Wochen danach ohne Trainer und Erfolge, bereitet mir Sorgen. Wie lange will sie noch Tennis spielen? Weil so macht es keinen Spaß und keinen Sinn", sagte Becker bei Eurosport.

Rittner kennt die 31 Jahre alte Kerber schon lange und wisse, dass die Weltranglisten-14. "Zeit braucht", um einen neuen Trainer zu engagieren. "Sie ist auf jeden Fall jemand, der Führung braucht, denn sie ist ein Mensch, der trotz der Erfolge immer wieder zweifelt, sich hinterfragt, sich unwohl fühlt und alleine fast ein bisschen depressiv oder traurig wird", sagte Rittner.

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Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Kerber, die 2016 die US Open gewonnen hatte, befand sich zuletzt in einer Abwärtsspirale: Auf die Auftaktpleite bei den French Open folgte das Zweitrunden-Aus als Titelverteidigerin in Wimbledon, bei den anschließenden Turnieren in Toronto und Cincinnati gewann sie kein Match.

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Für Rittner ein Alarmsignal. "Wenn nicht bald jemand an ihrer Seite ist, dann habe ich kein gutes Gefühl."

Kerber trifft zum Auftakt beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres auf die Französin Kristina Mladenovic.

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