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Jelena Djokovic spricht über die Schattenseiten des Ruhms
Jelena Djokovic spricht über die Schattenseiten des Ruhms © Getty Images
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Die Gattin von Novak Djokovic ist beim Triumph des Serben bei den Australian Open nicht mal im Land. Jetzt berichtet sie über die Schattenseiten des Ruhms.

Als Tennis-Superstar Novak Djokovic in Melbourne gefeiert wurde, weil er zum 8. Mal die Australian Open gewonnen hatte, wurde er von tausenden Fans gefeiert - ausgerechnet seine geliebte Frau war gar nicht in Australien.

Jetzt hat Jelena Djokovic erklärt, warum sie beim 17. Grand-Slam-Triumph ihres Mannes nicht an seiner Seite sein konnte - und wie sehr sie unter der öffentlichen Aufmerksamkeit leidet.

"Wenn du jung bist, gefällt dir das Rampenlicht und die Aufmerksamkeit natürlich. Diese Situation alarmiert dich erst nicht. Man schaut auf berühmte Personen und denkt, dieses öffentliche Interesse ist okay", erzählte die 33-Jährige Vesti online.

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Doch mittlerweile habe sie mit den negativen Seiten des Ruhms ihres Mannes Bekanntschaft machen müssen "Mit der Zeit fehlt es dir an Anonymität, es fehlt dir an Privatsphäre, um zu tun und lassen, was du willst, wo du willst und wie du willst", berichtet die Mutter von Sohn Stefan (5) und Tara (2).

Jelena Djokovic wird für Aussehen kritisiert

Die Serbin war in Sozialen Medien für ihr Aussehen kritisiert worden.

"Ich versuchte, all diesen Erwartungen zu widerstehen, um immer ich selbst zu sein und es Novak zu ermöglichen, er selbst zu sein", erklärte Jelena, die CEO der Djokovic-Foundation ist: "Und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich in der Öffentlichkeit kritisiert wurde. 'Warum trägt sie kein Make-up?', oder ': Warum trägt sie nicht immer High-Heels?'"

Derlei Anfeindungen und Kritik habe ihr sehr zu schaffen gemacht. Doch irgendwann habe sie entschieden, "dass ich mich nicht mehr selbst enttäusche - egal was die Öffentlichkeit von mir erwartet."

"Versuche, möglichst wenig Material zu liefern"

Dennoch hat Jelena Djokovic bestimmte Konsequenzen gezogen. Schon beim Wimbledon-Triumph ihres Mannes 2019 war sie nicht anwesend. Zwischenzeitlich wurden dem Paar sogar Eheprobleme angedichtet.

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"Die Entwicklungen von Technologie und Sozialen Netzwerken haben dazu geführt, dass das Leben von öffentlichen Personen jederzeit verfügbar ist. Und ich bin mir bewusst, dass ich als Frau eines populären Athleten interessant sein kann für Zeitungen", sagt die 33-Jährige: "Darum versuche ich, ihnen möglichst wenig Material zu liefern, um über mich zu schreiben."

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