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Barbara Haas hat mit unnötig viel Aufwand die zweite Runde der French-Open-Qualifikation erreicht
Barbara Haas hat mit unnötig viel Aufwand die zweite Runde der French-Open-Qualifikation erreicht © Imago
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Bei der Qualifikation für die French Open kommt es zu einem verrückten Match. Eine Österreicherin liegt bereits mit 6:0, 5:0 in Führung, ehe sich das Blatt wendet.

Die Österreicherin Barbara Haas hatte in ihrem Erstrundenmatch der Qualifikation für die French Open alles im Griff.

Mit 6:0 und 5:0 lag die 24-Jährige gegen die Ukrainerin Daria Snigur in Führung und dominierte die Partie nach Belieben.

Haas hatte kurz darauf die Chance, ihrer Gegnerin die sogenannte Brille (6:0, 6:0) zu verpassen, als sie einen Doppelfehler schlug – und der Tennis-Wahnsinn seinen Anfang nahm.

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Haas verliert völlig den Faden

Während Haas plötzlich kaum noch was gelang, drehte die 18-jährige Snigur auf und holte Spiel um Spiel auf. Nach sieben Spielen in Folge hatte die Ukrainerin plötzlich den zweiten Satz noch gewonnen und Satz drei musste entscheiden.

Dort ging es kurios weiter und das Match verkam zu einem Break-Festival. Haas schaffte es schließlich auf 5:3 zu stellen, doch kurz darauf vergab sie zwei weitere Matchbälle und Snigur glich zum 5 beide aus.

Aber Ende gut, alles gut für Haas – nach 2:09 Stunden konnte sie schließlich doch noch ihren vierten Matchball zum 6:0, 5:7 und 7:5-Erfolg verwandeln.

Der Österreicherin fehlen damit nur noch zwei Siege, um im Hauptfeld der French Open zu stehen.

French Open wohl nur vor 1000 Fans pro Tag

Dort werden aller Voraussicht nach deutlich weniger Zuschauer als bislang angenommen die Tennismatches verfolgen können. Die französische Regierung kündigte an, dass ab Samstag eine Obergrenze von 1000 Personen für Großveranstaltungen auch in der Hauptstadt gilt.

Am Sonntag beginnt das Grand-Slam-Turnier, das seine erwarteten Zuschauerzahlen immer wieder korrigieren musste. Eine offizielle Mitteilung von Turnierseite gibt es noch nicht.

"Die Situation verschlechtert sich weiter", sagte der Gesundheitsminister Oliver Veran im französischen Fernsehen: "Vor allem der Druck auf die Krankenhäuser erfordert es, dass wir zusätzliche Maßnahmen ergreifen."

Zuletzt gingen die Veranstalter von 5000 Fans pro Tag auf der Anlage aus, zuvor hatten sie mit 11.500 Zuschauern gerechnet. Die Zahlen neuer Coronainfektionen sind im deutschen Nachbarland zuletzt deutlich in die Höhe gegangen, Frankreich zählt zu den von der Pandemie stark betroffenen Ländern in Europa.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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