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Philipp Kohlschreiber hat in Paris ein Erstrunden-Aus erlitten
Philipp Kohlschreiber hat in Paris ein Erstrunden-Aus erlitten © Imago
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Paris - Philipp Kohlschreiber fliegt als einziger deutscher Starter bei den French Open direkt raus. Gegen einen Chilenen verliert er zwischenzeitlich komplett den Faden.

Als einziger aus dem Männer-Quintett des Deutschen Tennis Bundes (DTB) ist Philipp Kohlschreiber bei den French Open in Paris bereits in der ersten Runde gescheitert.

Der 36-jährige Augsburger verlor gegen den an Nummer 20 gesetzten Chilenen Cristian Garin mit 4:6, 6:4, 1:6, 4:6. (Spielplan und Ergebnisse der French Open 2020)

Nach knapp drei Stunden Spielzeit verwandelte Garin seinen ersten Matchball, als ein Return von Kohlschreiber hinter der Grundlinie landete.

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"Er ist einfach ein Beißer. Es war ein ganz ordentlicher Schlagabtausch", sagte Kohlschreiber: "Nicht schön, dass man verliert. Aber ich habe das Gefühl, mein Sandplatztennis wird von Mal zu Mal besser."

Kohlschreiber im Nieselregen mit Problemen

Bei Nieselregen und auf einem fast aufgeweichten Außenplatz hatte Kohlschreiber zunächst Probleme, ins Match zu finden.

Garin, mit einer Bilanz von 14:3 in diesem Jahr einer der besten Sandplatzspieler der Tour, nutzte einen Doppelfehler seines Gegners zum ersten Satzball.

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Im zweiten Durchgang bot Kohlschreiber mehr Gegenwehr, ein frühes Break reichte zum Satzausgleich.

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Kohlschreiber von der Rolle

Danach verlor der Deutsche vollkommen den Faden, nur ein durchgebrachtes Aufschlagspiel zum 1:5 rettete ihn im dritten Satz vor der Höchststrafe.

Bei immer stärker werdendem Regen lag Kohlschreiber im vierten Durchgang mit einem Break in Führung, doch mit eigenen Fehlern und sichtlich genervt vom Wetter holte er Garin ins Spiel zurück.

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