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Boris Becker hat für Nick Kyrgios ein paar klare Worte parat
Boris Becker hat für Nick Kyrgios ein paar klare Worte parat © Imago
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Boris Becker legt sich wieder mit Nick Kyrgios an - weil dieser erneut öffentlich über einen anderen Tennisspieler lästert.

Boris Becker hat den australischen Tennis-Spieler Nick Kyrgios einmal mehr öffentlich zurecht gewiesen. 

Während des Halbfinal-Siegs von Alexander Zverev bei den US Open äußerte sich der ehemalige Weltklasse-Spieler und heutige TV-Experte zu dessen Kritik an Zverevs Gegenspieler Pablo Carreno Busta. 

"Nick Kyrgios soll echt mal die Klappe halten", sagte Becker während der Übertragung bei Eurosport: "Also, der ist ein Lautsprecher geworden, kritisiert andere Spieler und selbst macht er gar nichts. Ich kenne Sportler so nicht." Kyrgios hatte zuvor auf Twitter über Carreno Busta gelästert: "Wenn es keinen Sand gäbe ... Alter du wärst nicht mal in der Nähe der Top 50 gewesen." 

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Carreno Busta selbst ließ die Kritik relativ kalt, er sagte in Richtung Kyrgios nur: "Ihm muss ziemlich langweilig sein ... wenn er wieder zu einem Turnier kommt, werden wir über ihn reden, weil er es verdient hat. In der Zwischenzeit nicht, er wird weiter von zu Hause aus twittern." An den US Open wollte Kyrgios wegen den Folgen der Pandemie nicht teilnehmen. 

Der Australier löschte den Tweet zwar wieder (nachdem ihn viele User darauf hingewiesen hatten, dass Busta seine größten Erfolge auf Hartplatz feierte), zog sich aber dennoch den Zorn Beckers zu. 

Becker vs Kyrgios auf Twitter mit Vorgeschichte

Die beiden Streithähne hatten sich zuvor schon einmal einen öffentlichen Schlagabtausch geliefert. Becker hatte damals auf Kyrgios' Kritik am Verhalten des Hamburgers Zverev reagiert, der bei einer Party in der Nähe von Monte Carlo im Juni auf die gebotenen Regeln der Corona-Pandemie gepfiffen hatte.

"Ich mag keine Ratten", schrieb Becker damals in Richtung Kyrgios: "Jeder, der andere Sportler beschimpft, ist kein Freund von mir! Wenn Du in den Spiegel schaust, glaubst Du dann, Du bist besser als wir?" 

Kyrgios hatte geantwortet: "Um Himmels Willen, Boris. Es geht mir nicht um einen Wettkampf oder darum, jemanden den Haien zum Fraß vorzuwerfen. Wir haben eine globale Pandemie und wenn jemand so dämlich ist, das zu tun, was Alex getan hat, dann werde ich es benennen. So einfach."

Später legte Kyrgios nach und schleuderte Becker, den er "Doughnut" nannte, entgegen: "Er kann einen Volley schlagen, ist aber offensichtlich nicht der Hellste." 

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