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Nach den Entbehrungen in der Quarantäne will Alexander Zverev mit seinen deutschen Kollegen die Freiheit in Melbourne in vollen Zügen genießen.

Nach den Entbehrungen in der Quarantäne will Tennisstar Alexander Zverev mit seinen deutschen Kollegen die Freiheit in Melbourne in vollen Zügen genießen.

"Wir haben gesagt: Samstagabend gehen wir sofort raus, wir gehen essen und vielleicht für ein paar Stunden ins Casino", sagte der Weltranglistensiebte im Videomagazin Tiebreak des Deutschen Tennis Bundes (DTB), betonte aber: "Irgendwann müssen wir uns konzentrieren. Wir wollen den ATP Cup gut spielen, und wir wollen natürlich alle die Australian Open gut spielen."

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Am Samstag endet für Zverev wie auch für Jan-Lennard Struff und die French-Open-Sieger Kevin Krawietz/Andreas Mies die zweiwöchige Quarantäne, danach dürfen sie sich frei in Melbourne bewegen. In der kommenden Woche vertritt das Quartett dann Deutschland beim ATP Cup. Als erster Vorrundengegner wartet am Mittwoch Kanada, am Donnerstag (beide 0.00 Uhr) geht es gegen die Serben um den Weltranglistenersten Novak Djokovic.

Zverev: Wir müssen froh sein

Da Australien die Coronakrise auch aufgrund strenger Lockdowns in den vergangenen Monaten bislang gut gemeistert hat, ist für die Tennisstars in Melbourne ein relativ unbeschwertes Leben möglich. Dafür zeigte sich Zverev dankbar. "Wir müssen froh sein, dass wir hier ein normales Turnier spielen können", sagte der 23-Jährige und erklärte: "Wir werden vor Zuschauern spielen, wir dürfen ganz normal in die Stadt raus, wir sind nicht in einer Bubble, in der wir seit sechs Monaten schon sind."

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Während der 14-tätigen Hotel-Quarantäne nach der Einreise Down Under durfte Zverev nur zwei Stunden täglich auf den Tennisplatz. Da die Australian Open schon am 8. Februar beginnen, bleibt für die Vorbereitung nicht mehr viel Zeit. Und die Ziele sind hoch: In dieser Saison will der Hamburger den ersehnten ersten Grand-Slam-Titel feiern.

"Das eine konkrete Ziel ist klar, darüber brauche ich gar nicht zu reden", sagte Zverev: "Jeder Tennisfan weiß, was mein Ziel ist, und ich hoffe, ich kann das erreichen." In der vergangenen Saison erreichte er in Melbourne das Halbfinale, bei den US Open stand er sogar im Endspiel und scheiterte nur denkbar knapp in fünf Sätzen an Dominic Thiem (Österreich).

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