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Roger Federer kämpfte den Deutschen Dominik Koepfer nieder
Roger Federer kämpfte den Deutschen Dominik Koepfer nieder © Imago
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Roger Federers Rückzug nach seinem Achtelfinal-Einzug in Paris schlägt immer noch hohe Wellen. Die beiden Ex-Profis Brad Gilbert und Chris Evert regen Reformen an.

Es gehörte zu den bisherigen Highlights dieser French Open: Das Match zwischen Roger Federer und dem Deutschen Dominik Koepfer.

Nach vier hart umkämpften und hochklassigen Sätzen zog der Schweizer in der Nacht zum Sonntag ins Achtelfinale ein, erklärte aber am folgenden Tag seinen Rückzug von Roland Garros – wegen Erschöpfung.

Die Folge: Während Federers Gegner Matteo Berrettini nach dem Rückzug des 39-Jährigen vier Tage frei hatte und die Beine hochlegen konnte, musste Novak Djokovic im Achtelfinale über fast fünf Sätze gehen, ehe sein Gegner Lorenzo Musetti ebenfalls entkräftet aufgab.

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Djokovic nach Federer-Rückzug im Nachteil?

Der Serbe gewann zwar sein Viertelfinal-Match gegen Berrettini in vier Sätzen. Doch die Frage, ob er aufgrund der deutlich kürzeren Vorbereitung einen zu großen Nachteil hatte, spaltet nun die Tennis-Welt. Während der frühere Weltklassespieler Marc Rosset seinen Landsmann Federer verteidigte, regen andere ehemalige Tennis-Größen in solchen Fällen eine Regelreform bei Grand-Slam-Turnieren an.

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So plädieren etwa der ehemalige Top-5-Spieler Brad Gilbert und die 18-malige Grand-Slam-Siegerin Chris Evert via Twitter dafür, in diesem Fall auch während des Turniers einen Lucky Loser antreten zu lassen, wie es bislang nur zu Turnierbeginn üblich ist. Zieht jemand kurzfristig zurück, rückt ein ausgeschiedener Qualifikant nach.

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Koepfer wäre als Lucky Loser weiter

Übertragen auf die Situation in Paris hieße das, dass Koepfer trotz seiner Niederlage an Federers Stelle das Achtelfinale gegen Berrettini hätte spielen sollen. Evert fände dies "eine interessante Idee".

Die Idee klingt spannend, hat aber einen Nachteil. Denn es bestünde zumindest theoretisch die Möglichkeit, dass ein Spieler oder eine Spielerin ein Grand-Slam-Turnier gewinnt, der oder die zuvor längst ausgeschieden wäre. Das K.o.-Prinzip wäre auf den Kopf gestellt.

Noch aber sind derartige Überlegungen eben nur dies - Überlegungen.

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