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Petra Kvitova
Petra Kvitova © Getty Images
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Nach der Messer-Attacke auf Petra Kvitova fällt ein Gericht eine Entscheidung. Der Angreifer wird zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt.

Fast zweieinhalb Jahre nach der Messer-Attacke auf die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien) ist der Angreifer zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Radim Z., der im Dezember 2016 Kvitova in ihrer Wohnung schwer an der linken Hand verletzt hatte, muss für acht Jahre in ein Hochsicherheitsgefängnis. Das teilte eine Sprecherin des Gerichts in Brno der Nachrichtenagentur AFP mit.

Körperverletzung und Hausfriedensbruch

Der Verurteilte kann wie auch die Staatsanwaltschaft in den kommenden zwei Wochen gegen das Urteil Berufung einlegen. Der 33-Jährige hatte auf nicht-schuldig plädiert. Derzeit sitzt er wegen einer weiteren Straftat hinter Gittern, angeklagt war er wegen schwerer Körperverletzung und Hausfriedensbruch. Er hatte sich als Klempner ausgegeben.

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Kvitova, die derzeit beim Turnier in Miami weilt, sagte im Februar vor Gericht aus.

Kvitova im Finale

Die 29-Jährige hatte nach dem brutalen Überfall um die Fortsetzung ihrer Karriere gebangt. Die Ärzte befürchteten nachhaltige Verletzungen an der Schlaghand, betroffen waren die Sehnen und Nerven an allen fünf Fingern. Doch bereits ein halbes Jahr später kehrte Kvitova auf die WTA-Tour zurück.

Im Januar erreichte sie das Finale bei den Australian Open in Melbourne und sagte: "Ich bin auf jeden Fall wieder zurück."

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