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Julia Görges glaubt nicht, dass in diesem Jahr noch gespielt werden kann
Julia Görges glaubt nicht, dass in diesem Jahr noch gespielt werden kann © Getty Images
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Julia Görges ist mit Blick auf das restliche Tennis-Jahr nicht besonders optimistisch. Auch zum Thema Geisterspiele im Tennis äußert sie sich.

Die deutsche Tennisspielerin Julia Görges glaubt nicht an eine Fortsetzung des offiziellen Spielbetriebs in diesem Jahr.

"Ich sag mal so: Wir sind ein komplett internationaler Sport, in dem Spielerinnen und Spieler aus allen Ländern zusammenkommen müssen. Ganz logisch und normal betrachtet in Sachen Reisefreiheit: Ich wäre ziemlich überrascht, wenn dieses Jahr noch irgendein Turnier stattfinden wird", sagte die 31-Jährige, die in Regensburg lebt, der Süddeutschen Zeitung. Dies sei ihre "persönliche Meinung", sagte Görges. "Deshalb bin ich da relativ entspannt. Wir werden schon irgendwann den Gong kriegen, wenn es losgeht." 

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Wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Tennis-Saison seit Anfang März unterbrochen und wird bis mindestens Mitte Juli aussetzen. Eine Verlängerung der Pause gilt aber als sicher. Diskutiert wird auch über Turniere ohne Fans. "Zuschauer tragen sehr viel zu einem Tennisspiel bei. Atmosphärisch und von den Emotionen her", sagte Görges. "Aber für einen kurzen Zeitraum könnte ich es mir vorstellen. Geisterspiele sollten aber nicht zu einer dauerhaften Lösung werden."

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