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Sabine Lisicki hat sich in Linz einen Kreuzbandriss zugezogen
Sabine Lisicki hat sich in Linz einen Kreuzbandriss zugezogen © Imago
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München - Sabine Lisicki hat sich bei ihrem Kampf um die Rückkehr in die Weltspitze einen Kreuzbandriss zugezogen. Die Verletzung wurde bereits operiert.

Bittere Nachricht für Sabine Lisicki!

Die deutsche Tennis-Spielerin, die aktuell um ihre Rückkehr in die Weltspitze kämpft, hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

Wie die 31-Jährige bei Instagram schrieb, wurde ihre Verletzung, erlitten am Montag beim Doppel in Linz, noch am gleichen Abend per MRT diagnostiziert und danach direkt operiert.

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"Jetzt steht ein langer und harter Weg vor mir", schrieb Lisicki und zeigte sich kämpferisch: "Von jetzt an wird nur noch nach vorne geschaut!"

Lisick erleidet Kreuzbandriss in Linz

Die 31-Jährige hatte am Montag das Doppel-Achtelfinale beim WTA-Turnier in Linz mit ihrer Partnerin Jodie Anna Burrage aus Großbritannien beim Stand von 6:5 im ersten Satz abbrechen müssen nachdem ihr vor Schmerzen die Tränen kamen.

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Lisicki war Richtung Netz vorgelaufen, um einen Ball mit der Vorhand zu schlagen. Nach der Schlagbewegung verlor sie die Balance, sodass sie im linken Bein wegknickte.

Die Wimbledon-Finalistin von 2013 fiel zu Boden, hielt sich sofort ihr linkes Knie und schrie wegen der starken Schmerzen. Den anderen Spielerinnen stand der Schock ins Gesicht geschrieben, Burrage hielt sich die Hand vor den Mund.

Bis die Sanitäter bei ihr waren, verging mehr als eine Minute.

Lisicki kämpft verzweifelt um Anschluss

Bis vor etwa fünf Jahren spielte die ehemalige Fed-Cup-Spielerin in der Weltspitze mit. Sie gewann vier WTA-Titel und stellte einen Ass-Rekord auf.

Danach wurde sie von einer Verletzung nach der anderen zurück geworfen, neben dem Knie waren auch Knöchel und Schulter betroffen Seit Juli 2019 hatte Lisicki mit Pfeifferschem Drüsenfieber zu kämpfen gehabt.

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Seither versucht sie, ihr altes Niveau wieder zu erreichen. Erst Ende August hatte sie nach mehr als einjähriger Tour-Abstinenz wieder ihren ersten Sieg gefeiert. In der Weltrangliste wird sie nur noch auf Rang 690 geführt.

Die Erfolge der aufschlagstarken Lisicki liegen schon einige Zeit zurück. 2014 gelang ihr in Hongkong ihr letzter Turniersieg, ein Jahr zuvor stand sie auf dem Heiligen Rasen von Wimbledon vor dem ganz großen Coup, war im Endspiel gegen die Französin Marion Bartoli aber chancenlos. Nun kämpft Lisicki darum, überhaupt noch einmal auf die großen Courts zurückzukehren. 

Rittner leidet mit Lisicki

Barbara Rittner, Head of Women's Tennis im Deutschen Tennis Bund (DTB), leidet mit Lisicki. "Es tut mir furchtbar leid, ein Kreuzbandriss ist mit die schlimmste Verletzung für einen Ballsportler", sagte Rittner dem SID. Lisicki habe zuletzt enorm gekämpft, um wieder heranzukommen, nun streike erneut der Körper: "Da fehlen mir auch die Worte."

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