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München - Ana Ivanovic steht laut einem Bericht vor einem sensationellen Tennis-Comeback. Doch es spricht auch einiges gegen ein Comeback von Schweinsteigers Ehefrau.

Das wäre der wohl größte Tennis-Hammer seit langem!

Ana Ivanovic, die Ehefrau von Bastian Schweinsteiger, soll laut einem Bericht der serbischen Seite sportklub.rs vor einem Comeback stehen.

Demnach wird die Serbin, die Ende 2016 ihre Tenniskarriere beendet hatte, beim WTA-Turnier in Belgrad ab dem 16. Mai wieder auf dem Court stehen.

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Als Quelle wird Turnierveranstalter Djordje Djokovic genannt. Der Bruder des Weltranglistenersten Novak Djokovic soll in der TV-Show Nova S gesagt haben, dass er eine Tennisbotschafterin des Landes mitbringen wird. Auf die Nachfrage, ob er damit Ivanovic meine, hätte dieser dann mit "Ja" geantwortet.

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Dass die 33-jährige Ivanovic erst vor wenigen Tagen auf Instagram ein Bild mit einem Tennisball postete, könnte die Comeback-Gerüchte untermauern. Dazu hatte sie geschrieben: "Mein Schlüssel zu einem erfolgreichen Leben? Folge deiner Leidenschaft und höre nicht auf diejenigen, die dich nicht verstehen."

Das spricht gegen ein Ivanovic-Comeback

Doch damit enden auch schon die Anzeichen, die für ein Comeback sprechen. Denn es gibt auch zahlreiche Gründe, die an dieser Behauptung starke Zweifel wecken.

Zum Beispiel steht Ivanovic immer noch beim Tennis-Weltverband ITF auf der Liste der zurückgetretenen Spielerinnen. Daher könnte sie frühestens in einem halben Jahr an Turnieren teilnehmen, wenn sie sich zuvor für Doping-Tests außerhalb der Wettkämpfe erreichbar gemacht hat.

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Ein Einsatz bei dem Turnier im Mai ist allein deshalb schon ausgeschlossen. Allerdings kann die ehemalige Weltranglisten-Erste an einem Showkampf teilnehmen, was die deutlich wahrscheinlichere Variante ist - wenngleich auch das für sie ein Novum wäre.

In dem Bericht wird auch nicht ganz klar, ob Ivanovic spielen oder nur als Botschafterin des Sports anwesend sein wird. Inzwischen wurde der Text sogar von der Seite gelöscht, was ebenfalls Bedenken aufwirft.

Familie hat für Schweinsteiger-Frau Priorität

Ivanovic hatte bei früheren Comeback-Gerüchten auch stets betont, dass die Familie für sie oberste Priorität habe.

"Eine Mutter zu sein, ist die schönste Sache der Welt. Es ist so eine Freude", sagte Ivanovic, die zwei Söhne mit ihrem Ehemann Bastian Schweinsteiger hat, bereits 2018. Zumal Tennis-Profi ein besonderer Job ist, in dem die Spielerinnen ständig um die Welt reisen.

Dennoch gibt es Beispiele von Spielerinnen, die als Mütter auf die Tour zurückgekehrt sind: Kim Clijsters gab im vergangenen Jahr sogar als dreifache Mutter ihr erneutes Comeback, wenngleich ihre Kinder schon älter sind als die von Ivanovic. Die 15-malige Turniersiegerin ließ bei Aussagen über das Clijsters-Comeback zudem durchblicken, dass sie das für sich als unvorstellbar ansieht.

Auch wenn die Nachricht eines möglichen Comebacks international für Aufregung sorgte, wird es bei Ivanovic wohl allenfalls ein Showkampf werden - aber auch das wäre ja schon eine freudige Überraschung für alle Tennis-Fans.

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