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Timo Boll trifft im Halbfinale von Linz nun auf den Weltranglistenersten
Timo Boll trifft im Halbfinale von Linz nun auf den Weltranglistenersten © Getty Images
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Beim World-Tour-Turnier in Linz gewinnt Timo Boll das deutsche Duell gegen Dimitrij Ovtcharov. Nun kommt im Halbfinale der ganz dicke Brocken.

Altmeister Timo Boll hat das hochkarätige Duell der beiden deutschen Tischtennis-Asse gegen Dimitrij Ovtcharov beim World-Tour-Turnier in Linz für sich entschieden.

Der 38-Jährige setzte sich im Viertelfinale mit 4:1 gegen seinen Nationalmannschaftskollegen durch und trifft nun im Kampf um den Finaleinzug am Sonntag auf den chinesischen Weltranglistenersten Fan Zhendong. "Es war ein enges Spiel auf gutem Niveau, alle Sätze waren knapp. Meine Leistung heute konnte sich sehen lassen", sagte Boll.

Für Boll war es laut Statistik des Weltverbandes ITTF der siebte Sieg im 16. internationalen Duell mit Ovtcharov, der am Freitag beim 4:3-Erfolg im Achtelfinale gegen den Weltranglistenfünften Tomokazu Harimoto (Japan) eine herausragende Leistung geboten hatte. An Boll aber biss er sich am Samstag die Zähne aus. "Es war enger, als es das Ergebnis ausdrückt", sagte Ovtcharov kurz und knapp.

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Matchball nach 47 Minuten

Timo Boll hat damit bei dem mit 260.000 Dollar dotierten Turnier bereits seine zweite Medaille sicher. Im Doppel hatte er sich gemeinsam mit Patrick Franziska durch den Einzug ins Halbfinale Bronze gesichert. Dort waren sie dann an den Südkoreanern Jeoung Youngsik/Lee Sangsu gescheitert.

Boll erwischte im Aufeinandertreffen mit Ovtcharov einen guten Start und lag mit 2:0 Sätzen vorn, doch nach einem 10:12 im dritten und dem 10:10-Zwischenstand im vierten hätte die Partie auch kippen können. Boll wehrte "Dimas" Ansturm aber ab und holte sich die beiden nächsten Sätze. Nach 47 Minuten verwandelte er seinen ersten Matchball.

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Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Topspieler des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) hatte Ovtcharov für sich entschieden. Im Februar gewann der Russland-Legionär im Finale des Europe Top 16 in Montreux 4:3 gegen den Titelverteidiger und revanchierte sich damit für die Endspielniederlage 2018.

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