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Kylian Mbappe verlässt den AS Monaco Richtung Paris Saint-Germain
Kylian Mbappe verlässt den AS Monaco Richtung Paris Saint-Germain © Getty Images
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Kylian Mbappe sollte offenbar Nachfolger von Cristiano Ronaldo werden. Doch der französische Youngster ließ den Transfer zu Real Madrid platzen.

Bereits früh im Sommer galt Real Madrid als Favorit auf eine Verpflichtug von Wunderkind Kylian Mbappe. Dessen Klub AS Monaco erhöhte zwar die Forderungen immer weiter auf bis zu 180 Millionen Euro, dennoch war Präsident Florentino Perez offenbar zu einem Kauf bereit.

Laut Sunday Times sollte der 18-Jährige Weltfußballer Cristiano Ronaldo ersetzen, den Perez angeblich zu Manchester United verkaufen wollte. Mit einer anvisierten Ablöse von 100 Millionen Euro und den Gehaltseinsparungen beim Gehalt sollte der Deal finanziert werden.

Mbappe lehnt Ronaldo-Nachfolger ab

Ronaldo selbst liebäugelte wegen seiner Steueraffäre offenbar durchaus mit einer Rückkehr in die Premier League. "In England hatte ich diese Probleme nie, deshalb will ich dorthin zurück kehren", soll der Portugiese während seiner Anhörung gesagt haben, berichtet die Zeitung.

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Der Kracher-Transfer kam allerdings nicht zustande - wegen Mbappe. Der Youngster und sein Vater sollen nicht bereit gewesen sein, den Druck der Ronaldo-Nachfolge auf sich zu laden.

Perez habe daraufhin beschlossen, im Gegenzug Gareth Bale zu ManUnited zu verkaufen, um den Mbappe-Deal zu stemmen. Doch der Waliser wollte Real nicht verlassen. Bevor Perez eine dritte Lösung präsentieren konnte, mischte sich Paris Saint-Germain in den Poker ein und überredete Mbappe von einem Wechsel in die französische Hauptstadt.

PSG schnappt bei Mbappe zu

Kurz vor Ende der Transferperiode lieh PSG den Stürmer dann aus, in einem Jahr muss der französische Topklub dann 180 Millionen Euro Ablöse für einen Kauf zahlen.

Allerdings erscheint es unwahrscheinlich, dass die Madrilenen Ronaldo tatsächlich abgeben wollten und einem 18-Jährigen die Bürde der Nachfolge aufgeladen hätten. Als erste Gerüchte aufkamen, Ronaldo plane wegen der Steueraffäre seinen Abschied, stärkten ihm die Königlichen sofort den Rücken und versicherten, dass ein Abgang nicht zur Debatte stehe.

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