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Marco Friedl wird vom FC Bayern an Werder Bremen ausgeliehen
Marco Friedl feierte gegen Anderlecht sein Champions-League-Debüt © Getty Images

Marco Friedl kommt beim FC Bayern München selten zum Einsatz. Bei einem anderen Bundesligisten soll er Spielpraxis sammeln.

Eigentlich sucht Werder Bremens Sportdirektor Frank Baumann händeringend einen Ersatz für Fin Bartels. Doch das Geld an der Weser ist knapp und gute offensive Spieler sind nicht gerade günstig zu haben.

Dafür aber tut sich etwas in der Defensive! Bayern Münchens Abwehr-Juwel Marco Friedl soll nach Bremen verliehen werden, damit der Linksverteidiger mehr Spielpraxis erhält. Der 19-Jährige ist bereits am Mittwoch mit der 21-Uhr-Maschine in Bremen gelandet und absolvierte nach übereinstimmenden Medienberichten am Donnerstag seinen Medizincheck.

In München kommt der 19-jährige Österreicher an Kumpel und Förderer David Alaba und Juan Bernat nicht vorbei. Im hohen Norden dagegen steht mit Ludwig Augustinsson nur ein gelernter Linksverteidiger im Kader, nachdem Ulisses Garcia nach Nürnberg verliehen wurde. Ab und an hilft noch Rechtsverteidiger Robert Bauer hinten links aus.

Friedl, der im Sommer 2017 in München seinen ersten Profi-Vertrag bis 2021 unterschrieben hat, kam bisher einmal gegen Gladbach in der Bundeliga zum Einsatz und gab sein Startelf-Debüt in der Champions League gegen Anderlecht.

Die Bremer schätzen auch Friedl Vielseitigkeit: Der Österreicher kann auch links in der Innenverteidigung spielen. Dort könnte auch noch ein Platz frei werden, sofern Luca Caldirola sich mit Calgiari auf einen Wechsel einigt. Somit spricht vieles für eine Leihe an die Weser.

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