Being Mario Götze - Die Doku über den WM-Held von 2014
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Mario Götze kann Kritik an seinem damaligen Abschied von Borussia Dortmund verstehen. Er legt seine Motive für den damaligen Wechsel zum FC Bayern dar.

Mit einigen Jahren Abstand kann Mario Götze die Kritik an seinem einstigen Wechsel zum FC Bayern nachvollziehen.

"Im Nachhinein kann man sagen, dass es egoistisch war, aber im Endeffekt ist es auch Leistungssport", sagte er in der DAZN-Dokumentation "Being Mario Götze". 

Götze hatte den BVB 2013 überraschend verlassen. Damals offenbar aus sportlichen Motiven: "Man hat vielleicht nur zehn bis 15 Jahre auf dem Niveau", sagte er. 

Götzes Abgang für Klopp "ein maximaler Schlag"

Für seinen damaligen Trainer Jürgen Klopp war Götzes Abgang "ein maximaler Schlag. Ich habe gar nicht damit gerechnet", sagte Klopp in der Dokumentation. 

In den Jahren, spätestens als Klopp beim FC Liverpool anheuerte, hat er offenbar mehrere Versuche unternommen, Götze zu einem Wechsel zu den Reds zu bewegen. 

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"Jürgen Klopp hatte Interesse, dass ich nach Liverpool komme. Und mein Interesse war auch da, noch einmal mit ihm zu arbeiten. Das ist noch immer da", sagte Götze. 

Der WM-Held von 2014 entschied sich seinerzeit für eine Rückkehr zu seinem Ex-Verein Borussia Dortmund. 

Götze: "Keine Entscheidung gegen Liverpool"

Dies sei "keine Entscheidung gegen Liverpool oder Jürgen Klopp" gewesen, "ganz im Gegenteil", sagte Götze.

Unter Klopp war Götze in jungen Jahren der Durchbruch gelungen. Gemeinsam gewannen die beiden 2011 und 2012 die Deutsche Meisterschaft mit dem BVB. Das besondere Verhältnis besteht bis heute.

"Wir haben immer Kontakt gehabt, weil ich mich kurioserweise auch immer verantwortlich für ihn gefühlt habe", sagte Klopp. "Ich kann nicht aufhören, nach ihm zu gucken. Jeder, der was von Fußball versteht, hat genau das Richtige in ihm gesehen: ein außergewöhnliches Talent". 

Being Mario Götze - Die Doku über den WM-Held von 2014

Obwohl es bislang nicht geklappt hat, Götze an die Anfield Road zu holen, schließt der Coach ein zukünftiges Engagement nicht aus. 

"Er ist jetzt Mitte 20, da sind noch zehn Jahre Karriere möglich. Da kann noch ganz viel kommen. Und wenn es nach mir geht: Ich würde das gerne sehen. Mario weiß ja, dass ich das durchaus ein paarmal versucht habe. Aber es hat bisher nicht geklappt", sagte Klopp. 

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