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München - RB-Leipzig-Sportdirektor Ralf Rangnick betont, dass es keine Einigung zwischen dem FC Bayern und Timo Werner gebe. Einen Wechsel ohne Ablöse schließt er aus.

Sportdirektor Ralf Rangnick von RB Leipzig hat entschieden eine Einigung zwischen dem FC Bayern und RB-Stürmer Timo Werner dementiert.

"Ich hatte in der vergangenen Woche ein längeres Telefonat mit seinem Berater, der mir versichert hat, dass es keine Vorab-Vereinbarungen oder sonst etwas in dieser Art gebe", sagte Rangnick, der die Sachsen aktuell auch als Trainer betreut, dem kicker.

Die Bild hatte zuletzt berichtet, Werners Berater Karl-Heinz Förster und der FCB hätten sich bereits auf einen Wechsel geeinigt. Im Sommer 2020 läuft Werners Vertrag bei RB aus, dann könnte er ablösefrei zu Bayern gehen.

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Genau das ist laut Leipzig aber ausgeschlossen. "Einen Fall wie Leon Goretzka (2018 abslösefrei von Schalke zum FCB) und Robert Lewandowski (2014 ablösefrei vom BVB zum FCB) wird es zwischen uns und Timo Werner nicht geben. Diese Option existiert nicht und über dieses Szenario brauchen wir gar nicht sprechen", stellte Rangnick zuletzt klar.

Heißt: Wenn Werner Leipzigs Angebot einer Vertragsverlängerung nicht annimmt, sollen "sich Vereine, die ihn haben wollen, im Sommer melden und dann werden wir eine faire, einvernehmliche Lösung finden. Alles andere ist keine Option", betonte Rangnick.

Bei Bayern will man sich im Poker um Werner und einen Wechsel gegen Ablöse 2019 keinen Druck machen lassen. "Ich habe aber sehr viel Erfahrung in dem Geschäft und wann immer man mit Transfers so offensiv umgeht wie Rasenball, ist das nicht im Interesse, glaube ich", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz-Rummenigge am Samstag zu SPORT1.

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