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Donis Avdijaj
Donis Avdijaj stand bis März 2019 bei Willem II Tilburg unter Vertrag © Imago
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Der frühere Schalker Donis Avdijaj findet einen neuen Klub. Der 22-Jährige unterschreibt nach mehrmonatiger Vereinslosigkeit in der Türkei.

Er galt als vielversprechendes Talent und war zuletzt fast vier Monate vereinslos - jetzt hat Donis Avdijaj einen neuen Klub gefunden.

Der 22-Jährige hat beim türkischen Erstligisten Trabzonspor einen Dreijahrevertrag unterschrieben. Das gab sein neuer Verein am Montag bekannt.

"Ich bin gekommen, um mich zu beweisen und mich zu zeigen", wurde Avdijaj in der Mitteilung zitiert.

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Der Offensivspieler, der mit einem kuriosen "Geldschwimmbad"-Interview 2015 Berühmtheit erlangte, stand bis März dieses Jahres beim niederländischen Erstligisten Willem II Tilburg unter Vertrag.

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Der sechsmalige kosovarische Nationalspieler war in der Hinrunde in 19 Pflichtspielen an 15 Toren direkt beteiligt. 

Bei Willem II suspendiert

Kurz vor Weihnachten wurde der Ex-Schalker zusammen mit drei deutschen Mannschaftskollegen Timon Wellenreuther, Thomas Meißner und Atakan Akkaynak für das Spiel beim FC Emmen suspendiert. Zunächst hieß es, dass das Quartett heimlich einen Ausflug nach Deutschland gemacht und dort dem Weihnachtsmarkt in Meppen einen Besuch abgestattet hatte. Die Stadt liegt gerade mal 30 Kilometer von Emmen entfernt.

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Diese Meldung wurde vom Verein jedoch später dementiert. Die Spieler hätten das Teamhotel nicht verlassen, so Willem II in einem Statement. Dennoch bestritt Avdijaj kein weiteres Spiel mehr für die Niederländer, im März wurde sein Vertrag schließlich aufgelöst, offiziell wegen mangelnder Fitness.

48-Millionen-Klausel macht Avdijaj berühmt

Der gebürtige Osnabrücker durchlief einst die Schalker Knappenschmiede und sorgte 2014 für Aufsehen, als bekannt wurde, dass der damalige Schalker Manager Horst Heldt für den Nachwuchsspieler eine Ausstiegsklausel in Höhe von 48 Millionen Euro in dessen Vertrag verankerte.

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Der große Durchbruch blieb dem Angreifer allerdings verwehrt. Nach Leihen zu Sturm Graz und Roda Kerkrade landete er 2018 bei Willem II - jetzt unternimmt er in der Türkei einen neuen Anlauf.

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