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Max Kruse (r.) erzielte in 14 Länderspielen vier Tore für Deutschland
Max Kruse (r.) erzielte in 14 Länderspielen vier Tore für Deutschland © Getty Images
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Max Kruse begründet seinen Wechsel zu Fenerbahce Istanbul mit dem Wunsch, seinen Horizont zu erweitern. Das Geld sei nicht allein ausschlaggebend gewesen.

Max Kruse hat seinen Wechsel zu Fenerbahce Istanbul mit der Möglichkeit begründet, seinen Horizont erweitern zu können.

"Wirtschaftliche Dinge spielen bei jedem Menschen eine Rolle. Aber wenn es nur darum gegangen wäre, dann wäre ich jetzt im Reich der Mitte (China, Anm. d. Red.)", sagte der Stürmer dem kicker. "Bremen zu verlassen war keine Entscheidung gegen Werder, sondern eine Entscheidung für mich selbst. Ich möchte einfach meinen Horizont erweitern und versuchen, mich in einem anderen Land zu beweisen - wie ich es in den letzten 13 Jahren in Deutschland geschafft habe."

Einen Karriererückschritt sieht der 31-Jährige nicht, auch wenn er bei seinem neuen Klub nicht international vertreten ist.

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Kruse glaubt an Europacup-Spiele mit Fenerbahce

"Ich hätte durchaus die Möglichkeit gehabt, mich für ein Team zu entscheiden, das kommende Saison europäisch spielt. Für mich muss aber mehr stimmen als nur die Gegenwart", betonte Kruse. "Ich habe mir viel Zeit gelassen und auf mein Gefühl gehört. Und ich bin mir sicher, mit Fenerbahce noch einige internationale Spiele bestreiten zu dürfen in den nächsten Jahren."

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Kruses Verlängerung bei Werder Bremen war am Geld gescheitert, auch Eintracht Frankfurt blitzte mit seinem Vertragsangebot ab. Bei Fenerbahce unterschrieb er vor einigen Tagen einen Vertrag bis 2022. 

Dass seine Länderspielkarriere auch deswegen nach 14 Einsätzen im November 2015 zuende gegangen ist, weil er als Typ Ecken und Kanten gezeigt habe, glaubt Kruse übrigens nicht.

"Ich habe sicher über die letzten zwei, drei Jahre auch nicht in jedem Monat so gespielt, dass ich zwingend in die Nationalmannschaft gehören würde", erklärte er. "Es hat eine Zeit lang gereicht, jetzt reicht es seit Längerem nicht mehr. Davon geht die Welt nicht unter."   

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