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München - Jetzt auch noch der FC Chelsea! In England buhlt angeblich jeder Topklub um Jadon Sancho. Aber wie sind die Wechseloptionen des BVB-Stars einzuschätzen?

Jadon Sancho steht vor einer Premiere.

In jedem der vergangenen drei Pflichtspiele traf der Flügelstürmer von Borussia Dortmund. Vier Spiele in Serie mit einem eigenen Treffer - das hat Sancho im BVB-Trikot noch nie geschafft.

Sancho in England heiß umworben

Aber wie lange der 19-Jährige seine Tore noch für die Borussia schießt, ist offen - zumindest wenn man den jüngsten Gerüchten aus England Glauben schenken mag. Trotz seines Vertrags bis 2022. 

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Die Schlange der Interessenten ist am Donnerstag angeblich um einen weiteren Topklub reicher geworden: Laut Goal soll sich der FC Chelsea Hoffnungen auf eine Verpflichtung des englischen Nationalspielers machen.

Anfang der Woche hieß es noch, der FC Liverpool mache das Rennen. Welche Wechseloptionen in England hat Sancho und wie realistisch ist sein vorzeitiger Abgang überhaupt? SPORT1 gibt einen Überblick.

Knackt Chelsea den Ablöserekord?

Der FC Chelsea soll dem Bericht von Goal zufolge offenbar bereit sein, für Sancho um die 100 Millionen Euro zu zahlen. Teuerster Neuzugang der Klubhistorie war bislang Kepa Arrizabalaga für 83 Millionen Euro.

Chelsea glaubt, bei Sancho punkten zu können, da mit Tammy Abraham und Callum Hudson-Odoi zwei gute Kumpels von Sancho zum Blues-Kader zählen. Sancho soll zudem davon angetan sein, in London zu leben.

FC Liverpool mit besten Karten?

Der größte Konkurrent im Werben um den Youngster ist womöglich der Spitzenreiter der Premier League. Am Montag behauptete der ehemalige Bundesliga-Profi Jan Aage Fjörtoft unter Berufung auf eine "sehr gute Quelle aus Deutschland", dass der FC Liverpool der Favorit auf den Zuschlag sei.

Coach Jürgen Klopp ließ bei seinen Äußerungen zu den Transferplanungen der Reds im Winter Raum für Spekulationen. "Wir sprechen nicht darüber, was wir genau tun werden", meinte Klopp vor dem Merseyside-Derby gegen den FC Everton. "Wir sind immer bereit, falls wir einen Transfer, der uns hilft, tätigen können."

Manchester Uniteds Transferziel Nummer eins?

Der kriselnde englische Rekordmeister plant im Winter offenbar eine größere Shoppingtour. Trainer Ole Gunnar Solskjaer soll bereits Mitte November Sancho zum Transferziel Nummer eins auserkoren haben.

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Allerdings befindet sich der momentane Tabellensechste nicht unbedingt in der besten Verhandlungsposition, schließlich hat die Konkurrenz mit der Perspektive auf regelmäßige Champions-League-Teilnahmen bessere Argumente zu bieten.

Rückkehr zu Manchester City?

Für 7,8 Millionen Euro Ablöse wechselte Sancho aus der Jugend der Citizens 2017 zum BVB. City-Coach Pep Guardiola hat Sanchos Entwicklung in Dortmund natürlich registriert. Im Tauziehen um das Offensiv-Juwel werden auch immer wieder die Skyblues genannt, allerdings nicht unbedingt an erster Stelle.

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England-Rückkehr würde Southgate freuen

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate machte zuletzt keinen Hehl daraus, dass er Sancho gerne wieder in England sehen würde.

So hatte er moniert, Sancho sei "noch immer ein wenig unter dem Radar, was die Qualität seiner Auftritte und das Level angeht, das er jede Woche zeigt". Dies kann als Lob verstanden werden, aber auch als Kritik, dass der Teenager bei einem großen Klub von der Insel vielleicht noch eine Schippe drauflegen würde.

BVB geht von Sancho-Verbleib aus

Obwohl Sancho mit seinen Disziplinlosigkeiten abseits des Platzes in Dortmund zuletzt für Schlagzeilen sorgte, gehen die Verantwortlichen weiter von einem Verbleib aus.

Sportdirektor Michael Zorc verkündete jüngst, dass er nicht den Eindruck habe, dass Sancho mit seinem Verhalten einen Wintertransfer "vorbereiten" wolle. Die Gespräche mit dem jungen Profi und dessen Beratern hätten dies nicht bestätigt. Und Zorc betonte: "Jadon ist ganz normaler Spieler und Bestandteil der Mannschaft."

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