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Thomas Meunier (Mitte) steht noch bis zum Saisonende bei PSG unter Vertrag
Thomas Meunier (M.) wechselt angeblich zur kommenden Saison von PSG zum BVB © Getty Images
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Dortmund - Der erste BVB-Transfer zur kommenden Saison ist offenbar perfekt: Ein französischer Ex-Profi behauptet, PSG-Star Thomas Meunier habe in Dortmund unterschrieben.

Der BVB steht kurz vor der Verpflichtung von Thomas Meunier!

SPORT1 weiß, dass sich der Spieler von Paris Saint-Germain und der BVB so gut wie einig sind. Nach Informationen des französischen Ex-Profis Jérôme Rothen, der selbst von 2004 bis 2010 in Diensten von PSG stand, soll der Deal sogar schon fix sein.

"Es ist nicht beinahe perfekt, sondern er hat in Dortmund unterschrieben", beteuerte der 41-Jährige bei RMC Sport: "Das kann ich mit Gewissheit sagen, aber mehr werde ich nicht verraten, weil es nicht im Sinne von Meunier wäre."

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BVB bietet Vier-Jahres-Vertrag an

SPORT1 hatte bereits vor einer Woche von einer Annäherung zwischen der Borussia und dem Belgier berichtet, dessen Vertrag in Paris nach vier Jahren zum Saisonende ausläuft.

BVB-Manager Michael Zorc hielt sich in der Personalie Meunier zuletzt noch bedeckt. "Wir kommentieren grundsätzlich keine Gerüchte", sagte Zorc auf SPORT1-Nachfrage.

Daniele Riolo, renommierter PSG-Experte und Reporter bei RMC, sagte kürzlich: "Meunier ist mit dem Kopf schon nicht mehr bei PSG. Sein Vertrag mit Dortmund für die kommende Saison ist schon zu 90 Prozent ausgehandelt."

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Das deckt sich mit SPORT1-Informationen, wonach der BVB dem Spieler bereits vor einigen Wochen einen lukrativen Vertrag mit einer Laufzeit über vier Jahre angeboten hat. Weil Meunier im Sommer ablösefrei ist, würde lediglich ein branchenübliches Handgeld fließen. Der Deal hätte insgesamt - Handgeld, Beraterprovision und Gehalt über vier Jahre mit eingerechnet - ein Volumen von rund 50 Millionen Euro.

Pikant: Seit kurzem folgt Meunier dem BVB auf Twitter.

Der 28 Jahre alte Meunier passt perfekt ins Anforderungsprofil der Dortmunder, die auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Außenverteidiger sind. Denn: Ein Verbleib des bis zum Sommer von Real Madrid ausgeliehenen Achraf Hakimi ist unwahrscheinlich, die Zukunft des inzwischen 34 Jahre alten Routiniers Lukasz Piszczek weiterhin unklar.

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Schon in der Vergangenheit war Meunier mit dem BVB in Verbindung gebracht worden, bereits im Frühjahr 2015 war der damalige Brügge-Profi als Alternative zu Piszczek im Gespräch.

Meunier mit Belgien WM-Dritter 2018

Mit der belgischen Nationalmannschaft hatte Meunier bei der WM 2018 den dritten Platz erreicht, beim Halbfinal-Aus gegen den späteren Weltmeister Frankreich fehlte der Rechtsverteidiger wegen einer Gelbsperre.

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In der aktuellen Saison stand er bei PSG in 27 Pflichtspielen auf dem Platz, erzielte dabei ein Tor selbst und bereitete zwei weitere vor - zufrieden ist er in Paris jedoch offenbar nicht mehr.

"Meunier ist sauer auf PSG, weil Tuchel ihn zu Saisonbeginn gedemütigt hat", erklärte PSG-Experte Riolo: "Meunier weiß, dass PSG ihn nicht mehr will. Er weiß auch, dass der Trainer kein Fan von ihm ist. Also ist es sinnvoll, dass er sich nach einem neuen Klub umschaut. Den hat er mit Dortmund gefunden."

Beim 2:0-Erfolg des Teams von Thomas Tuchel gegen den BVB im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League am vergangenen Mittwoch fehlte Meunier, nachdem er im Hinspiel in Dortmund seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb gesehen hatte.

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