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Dortmund - Borussia Dortmund macht auf dem Transfermarkt frühzeitig Ernst: Der Deal mit PSG-Verteidiger Thomas Meunier ist perfekt, England-Juwel Bellingham ist im Anflug.

Was SPORT1 bereits vor Wochen berichtet hat, ist jetzt amtlich: Thomas Meunier wird zur neuen Saison das BVB-Trikot tragen. Der belgische Rechtsverteidiger hat nach SPORT1-Informationen bereits einen Vierjahresvertrag in Dortmund unterschrieben.

Der Deal soll insgesamt - Handgeld, Beraterprovision und Gehalt über vier Jahre mit eingerechnet - ein Volumen von rund 50 Millionen Euro beinhalten.

Der 28-jährige Meunier kommt ablösefrei von Paris Saint-Germain. Der 40-malige Nationalspieler wird demnach nicht im August bei der Fortsetzung der Champions League für Paris, das den BVB im Achtelfinale rausgeworfen hat, auflaufen, und stattdessen das Sommer-Trainingslager mit den Schwarzgelben bestreiten.

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Mit Meunier neuer Angriff auf den FC Bayern

In Meunier steht damit der erste Dortmunder Neuzugang für die Saison 2020/2021 fest. In dieser will die Borussia einen erneuten Angriff auf die Bayern wagen.

In den Startlöchern steht zudem der Transfer von Jude Bellingham. Informationen der Ruhr Nachrichten und von ESPN, wonach der Mega-Deal zwischen dem BVB und dem England-Talent kurz vor dem Abschluss steht, kann SPORT1 bestätigen.

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Um den 16 Jahre alten Mittelfeldspieler, der in Englands 2. Liga bei Birmingham City (in dieser Saison 36 Pflichtspiele, vier Tore, drei Vorlagen) spielt, reißen sich aktuell die europäischen Spitzenklubs - vor allem Manchester United und Chelsea ließen bis zuletzt nicht locker.

Darum will Bellingham zum BVB

Bellingham und Berater-Vater Mark favorisieren allerdings einen Transfer zum BVB und haben dem Klub vor Wochen schon mündlich zugesagt. Zuletzt waren die Gespräche ein wenig ins Stocken geraten, unterschrieben ist noch nichts. Die BVB-Verantwortlichen sind aber guter Dinge, dass der Transfer demnächst über die Bühne geht.

Für den zentralen Mittelfeldspieler wird der Bundesliga-Zweite tief in die Tasche greifen. Birmingham rief für Bellingham ursprünglich eine Ablöse von 35 Millionen Euro auf. Diese Summe wird der BVB nach SPORT1-Informationen aber - vor allem wegen der anhaltenden Corona-Krise - definitiv nicht zahlen. Die Dortmunder sind bereit, für den englischen U17-Nationalspieler "nur" rund 22 Millionen Euro zu zahlen. Gewiss immer noch eine stattliche Summe für einen im Jahr 2003 geborenen Fußballer.

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Zudem sollen die Dortmunder dem Championship-Klub aus Birmingham in den Verhandlungen bereits eine Beteiligung an einem späteren Weiterverkauf zugesichert haben.

Sancho, Pulisic und Co. als Vorbilder

Bellingham kann woanders wesentlich mehr Geld verdienen als in Dortmund. Der Teenie, der am Montag 17 Jahre alt wird, ist aber - so ist aus seinem Umfeld zu hören - vor allem von der Perspektive beim BVB angetan.

Es hat sich in Europa nämlich längst rumgesprochen, dass man im Signal Iduna Park schon in jungen Jahren in der Champions League auflaufen darf. Gio Reyna (17), Erling Haaland (19), Jadon Sancho (20) oder Christian Pulisic (damals 19, jetzt Chelsea) haben es vorgemacht.

Am Samstagabend wollte sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc nach dem 2:0-Sieg bei RB Leipzig auf SPORT1-Nachfrage weder zu Meunier noch zu Bellingham äußern: "Das sind beides gute Spieler. Es gibt aber nichts zu vermelden."

Mit dem einen (Meunier) ist alles klar. Der andere (Bellingham) steht schon in den Startlöchern.

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