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Der FC Bayern München steht angeblich vor einer Rückholaktion von Douglas Costa. Allerdings hätte diese durchaus Brisanz aufgrund einer Hoeneß-Aussage.

Der FC Bayern hat einen Tag vor Transferschluss offenbar eine Überraschung aus dem Hut gezaubert.

Nachdem der Wechsel von Callum Hudson-Odoi als geplatzt gilt, haben die Bayern offenbar einen alten Bekannten an die Isar zurückgeholt. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat sich der Rekordmeister Douglas Costa von Juventus Turin geschnappt.

Demnach soll der 30-Jährige für eine Saison auf ausgeliehen werden. Es wurde aber wohl keine Kaufoption ausgehandelt.

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Der Flügelspieler stand bereits von 2015 bis 2017 bei den Bayern unter Vertrag. Er kam für 30 Millionen Euro von Schachtar Donezk und absolvierte 77 Pflichtspiele für die Bayern (14 Tore, 27 Vorlagen). 2017 wechselte er zunächst leihweise nach Turin, im Sommer 2018 verpflichteten die Turiner den dribbelstarken Flügelspieler fest.

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Hoeneß nannte Costa einen "Söldner"

Brisant: Costa und die Bayern trennten sich damals nicht unbedingt im Guten. Uli Hoeneß rechnete 2017 mit ihm ab. "Costa hat nicht funktioniert, weil er ein ziemlicher Söldner war, der uns charakterlich nicht gefallen hat", bilanzierte der ehemalige Präsident in der Frankenpost zu Costa.

"Da kann ich nichts zu sagen", ließ Trainer Hansi Flick bei der Pressekonferenz nach dem 4:3 gegen Hertha BSC zu den Gerüchten nichts aus sich herauslocken.

Eigentlich hatten sich die Bayern um Hudson-Odoi bemüht. Die Bayern sollen Berichten des Guardian und der Daily Mail zufolge ein Angebot über eine einjährige Leihe mit Kaufoption über umgerechnet 77 Millionen Euro abgegeben haben. Nach SPORT1-Informationen war für Sonntag bereits der Medizincheck in München geplant.

Hudson-Odoi-Deal offenbar gescheitert

Wie die Bild nun berichtet, soll der Deal aber im letzten Moment doch noch gescheitert sein. Nach Informationen von The Athletic habe Chelsea ein erneutes Angebot der Bayern abgelehnt. Dies deckt sich auch mit Infos von Sky. Demnach haben Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Chelsea-Pendant Marina Granovskaia am Sonntagnachmittag noch telefoniert, es konnte jedoch keine Einigung erzielt werden.

Trainer Hansi Flick wollte sich nicht konkret zum aktuellen Stand äußern.

"Ich glaube, ich habe das gerade eben eindeutig beantwortet, dass ich mich auf das Spiel konzentriere", sagte der Coach auf Sky-Nachfrage und fügte an: "Die Namen sind aktuell uninteressant für mich. Morgen vielleicht, dann können wir darüber reden, wenn um 18 Uhr alles vorbei ist und die Dinge auch von Vereinsseite bestätigt oder nicht bestätigt sind."

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