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Die beiden Britinnen Georgia Taylor-Brown und Jessica Learmonth laufen Hand in Hand ins Ziel - ein folgenschwerer Fehler
Die beiden Britinnen Georgia Taylor-Brown und Jessica Learmonth laufen Hand in Hand ins Ziel - ein folgenschwerer Fehler © dpa Picture Alliance
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Beim Triathlon auf der Olympia-Strecke in Tokio ereignen sich kuriose Szenen. Zwei Britinnen freuen sich über einen Doppelsieg - und werden disqualifiziert.

Dass man sich als Profisportler detailliert mit den Regularien seiner Sportart auseinander setzen sollte, haben nun auch zwei britische Triathletinnen gelernt.

Jessica Learmonth und Georgia Taylor-Brown überquerten die Ziellinie beim vorolympischen Testrennen in Tokio als Erste, wenig später wurde ihnen der Sieg jedoch aberkannt.

Was war passiert?

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Learmonth und ihre Landsfrau führten den Wettbewerb souverän an und liefen gemeinsam auf die Zielgerade ein. Dort kamen sie auf die Idee, sich an den Händen zu fassen.

So durchschritten sie zeitgleich das Zielbanner - jubelnd und mit dem Siegerlächeln im Gesicht. Doch dieses gefror kurze Zeit später, als die Rennleitung die Annullierung des Ergebnisses der beiden Britinnen bekannt gab.

Lindemann überzeugt als Sechste

Laut der Regel 2.11.f werden künstlich herbeigeführte Unentschieden-Situationen mit einer Disqualifikation geahndet.

Vom Fauxpas der beiden Athletinnen profitierte vor allem die ursprünglich Drittplatzierte Flora Duffy von den Bermudas, die den Sieg zugesprochen bekam.

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Auch die Deutsche Laura Lindemann freute sich über eine Verbesserung um zwei Plätze und wurde letztendlich Sechste. Mit der Zeit von 1:41:27 Stunden schaffte sie die Olympia-Qualifikationsnorm des DOSB.

Die 23-Jährige überzeugte in der japanischen Hauptstadt über die olympische Distanz 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen, bei dem das Laufen wegen extremer Wetterbedingungen auf fünf Kilometer verkürzt wurde. "Man hat selbst beim Schwimmen zum Schluss gespürt, dass es sehr, sehr heiß ist", sagte Lindemann.

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