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Nach dem Tod von George Floyd haben sich zahlreiche Prominente zu Wort gemeldet. Nun spendet Michael Jordan 100 Millionen Dollar für den Kampf gegen Rassismus.

Was für eine Summe!

Michael Jordan kündigt über seine Marke Jordan Brand an, dass er über die nächsten zehn Jahre 100 Millionen Dollar für den Kampf gegen Rassismus spenden will.

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Mit dieser Summe wolle der sechsmalige NBA-Champions mit den Chicago Bulls den Kampf für Rassengleichheit, soziale Gerechtigkeit und besseren Zugang zu Bildung unterstützen. Diese Aktion ist eine direkte Antwort auf die Ermordung George Floyds durch einen Polizisten in Minneapolis.

"Schwarze Leben zählen", ließ er in seinem Statement verlauten. "An dieser Aussage gibt es nichts zu diskutieren. Bis der tief verwurzelte Rassismus, der die Institutionen unseres Landes versagen lässt, vollständig ausgerottet ist, werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, das Leben schwarzer Menschen zu schützen und zu verbessern."

Jordan als Kämpfer für Gerechtigkeit

Besonders überraschend kommt diese Aktion, weil Jordan bisher nicht öffentlich als Kämpfer für soziale Gerechtigkeit in Erscheinung getreten ist.

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In der Dokumentation "The Last Dance", die sich um seinen letzten Titelgewinn mit den Chicago Bulls drehte, wurde immer wieder der Aspekt angesprochen, dass es Jordan auf dem Höhepunkt seiner Karriere zumeist vermied, sich zu sozialen Themen zu äußern.

Zwei Jahrzehnte später scheint sich das geändert zu haben. Nun nutzt der vielleicht beste Basketballspieler aller Zeiten seine Popularität, um die Kultur der Ungleichheit und Ungerechtigkeit in den USA zu ändern.

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