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Nathan Bain (l.) trifft den entscheidenden Korb für den Sieg der Stephen F. Austin gegen die Devils
Nathan Bain (l.) trifft den entscheidenden Korb für den Sieg der Stephen F. Austin gegen die Devils © dpa Picture Alliance
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Die Duke Blue Devils kassieren in der NCAA eine historische Niederlage. Ein Buzzer Beater lässt die siegreichen Spieler der Stephen F. Austin ausrasten.

Eine spektakuläre Sensation im College-Basketball ist das Gesprächsthema Nummer 1 in der US-Sportwelt.

Das Superteam der Duke Blue Devils hat eine bittere und gleichzeitig historische Niederlage kassiert. Die an Nummer 1 gesetzte Mannschaft musste sich sensationell der Stephen F. Austin mit 83:85 nach Verlängerung geschlagen geben.

Es war die erste Niederlage der Devils vor heimischem Publikum seit 2000 gegen ein Team, das nicht derselben Conference angehört. 150 Mal in Folge gingen sie zuvor siegreich aus diesen Spielen. Zugleich war es der größte Upset seit 15 Jahren in der ersten Division.

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"Es ist eine schwierige Niederlage. Es ist auch ein Spiel, das wir nicht verdient gehabt hätten zu gewinnen", resümierte Dukes Coach Mike Kzryzewski und zollte dem Sieger Respekt: "Sie haben wirklich gut agiert, sie haben uns ausgespielt."

Bain trifft Buzzer Beater

Gut zehn Sekunden hatte Duke beim Stand von 83:83 noch die Chance, den eigenen Ballbesitz in die entscheidenden Punkte umzumünzen. Dies gelang jedoch nicht.

Das Team der Stephen F. Austin Universität eroberte den Ball und traf in Person von Nathan Bain mit der Schlusssirene per Layup zum Endstand.

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"Ich habe meinen Teamkollegen gesehen, wie er den Ball aufgenommen hat. Dann habe ich die auf der Uhr die verbleibenden 2,6 Sekunden gesehen und bin so schnell wie möglich nach vorne gelaufen, um den Layup zu versuchen. Ich habe gebetet, dass er reinfällt", berichtete der überglückliche Matchwinner.

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Spenden für Bains Familie steigen

Bains Buzzer Beater hatte gar noch einen weiteren positiven Effekt. Das Heimatdorf seiner Familie auf den Bahamas war vor wenigen Monaten von Hurrikane Dorian heimgesucht worden. Dabei wurde auch sein Elternhaus zerstört.

In der ersten Stunde nach dem Spiel am Dienstag spendeten über 100 Personen für die Stiftung, die von Stephen F. Austin für Bains Familie ins Leben gerufen worden war.

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