Sieben Overtimes! Episches Spektakel im College Football
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Das College-Spiel zwischen Texas A&M und der Louisiana State University geht in die Geschichte ein. Die Entscheidung fällt erst in der siebten Verlängerung.

Geschichtsträchtiges Spiel im College-Football: Texas A&M feiert gegen die Louisiana State University einen 74:72-Sieg - in der siebten Verlängerung. Noch nie ging ein Spiel in der NCAA über eine längere Distanz.

Gleichzeitig waren die kombinierten 146 Punkte beider Teams die meisten, die je in einem Spiel der Football Bowl Subdivision der NCAA erzielt wurden. Lediglich beim 93:68 zwischen Abilene Christine und West Texas A&M wurden im Jahr 2008 mehr Punkte in einem College-Football-Spiel erzielt.

Außerdem gelangen beiden Mannschaften erstmals in ihrer Geschichte mehr als 70 Punkte. Nach der entscheidenden Two-Point-Conversion stürmten zahlreiche Fans das Spielfeld und feierten Receiver Kendrick Rogers, der den entscheidenden Pass gefangen hatte. 

Matchwinner Rogers kämpft mit Krämpfen

"Dies sind Momente, für die man lebt. Egal was mit deinem Körper los ist, du willst da raus. Du musst dich mental durchkämpfen", sagte der Matchwinner nach dem Spiel. Zuvor hatte sich der 21-Jährige vor dem entscheidenden Spielzug mit Krämpfen in den Waden am Spielfeldrand behandeln lassen müssen.

"Ich habe den Überblick verloren. Es war das verrückteste Spiel aller Zeiten", fasste Aggies-Coach Jimbo Fisher das Match anschließend treffend zusammen. "Es waren zwei Mannschaften, die sich geweigert haben, zu verlieren."

Neben Rogers stach besonders Kellen Monds heraus. Der Quarterback, der den entscheidenden Pass an den Mann brachte, warf bei insgesamt 272 Yard sechs Touchdown-Pässe und krönte seine herausragende Leistung mit einem Lauf zu einem weiteren Touchdown.

LSU verpasst zehnten Saisonsieg

"Ich fühle mich einfach schlecht für diese jungen Männer. Das war eine verdammt gute Verlängerung. Unsere Jungs müssen sich für nichts schämen. Sie haben gekämpft, sie haben hart gekämpft", sagte der sichtlich enttäuschte LSU-Coach Ed Orgeron. 

Durch die erste Niederlage gegen Texas A&M seit 1995 verpasste es seine Mannschaft zumindest vorerst, erstmals seit 2012 wieder zehn Siege in der regulären Saison zu feiern. 

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