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Dominique Martin von den Cologne Crocodiles überzeugte gegen Kiel
Dominique Martin von den Cologne Crocodiles überzeugte gegen Kiel © football-aktuell.de/Tillmann
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Zum Auftakt in die neue Saison überraschen die Aufsteiger aus Potsdam und Kirchdorf. Während Potsdam Hildesheim aus dem Stadion fegt, siegt Kirchdorf gegen Stuttgart.

Der Auftakt der GFL-Saison 2018 stand im Zeichen der Neulinge. Die Potsdam Royals bestätigten mit einem 56:0 in Hildesheim, dass sie nach der furiosen GFL-2-Aufstiegssaison mit über 50 Punkten pro Spiel auch die Verteidigungen der ersten Liga vor Probleme stellen und auf Anhieb zu den Playoff-Anwärtern zählen werden.

Aber auch die Kirchdorf Wildcats starteten mit einem viel umjubelten Erfolg in ihr Abenteuer Football-Bundesliga. Das Team aus der 5000-Seelen-Gemeinde am Inn rang die Stuttgart Scorpions mit 15:7 nieder. Und auch im offiziellen GFL Season Opener in Köln gab es ein Resultat, das im Gegensatz zur letztjährigen "Hackordnung" stand: Die Cologne Crocodiles besiegten die Kiel Baltic Hurricanes mit 32:14.

Zimmermann mit drei Touchdown-Fängen

Potsdam und Köln untermauerten also ihre Ansprüche, in diesem Jahr die Playoffs erreichen zu wollen. Für die Royals war in Hildesheim Max Zimmermann mit drei Touchdown-Fängen erfolgreichster Scorer. Der 24-Jährige gilt als eines der größten deutschen Receiver-Talente und war vor der Saison gemeinsam mit seinem Bruder Paul von Absteiger Berlin Adler ins benachbarte Potsdam gewechselt, um weiter in der GFL spielen zu können. Zwei weitere Touchdown-Pässe fing der Brite David Saul, Hildesheim blieb nicht nur in der Passabwehr hilflos und hatte nichts entgegenzusetzen.

In Kirchdorf ging es knapper zu, bei Süd-Neuling Kirchdorf Wildcats war zu Beginn doch eine gehörige Portion Nervosität im Spiel, hatte man doch mit den Stuttgart Scorpions einen der Traditionsvereine der GFL zu Gast. Nach und nach aber bekamen vor allem die Verteidiger der Kirchdorfer ihren Gegner in den Griff und damit Ruhe ins Spiel. Vorentscheidend: Im ersten Viertel sorgten Maximilian Gerlsbeck und Bastian Lehner mit ihrem Safety zum 5:0-Zwischenstand dafür, dass fortan die Stuttgarter immer nervöser wurden.

Kurz vor der Halbzeit holte Quarterback Tom Schmidtke mit seinem Pass auf Rene Möll den ersten Bundesliga-Touchdown der Wildcats, nach der Pause dominierte die Kirchdorfer Defensive Line um Kilian Weber und Shannon Smith, sodass den Gastgebern ein Field Goal zum 15:7-Endstand genügte. Eine Interception von Dartez Jacobs und der Quarterback Sack von Lorenz Klauser mit dem folgenden Ballverlust von Stuttgarts Quarterback Frank Brock sicherten den Kirchdorfern am Schluss ihre ersten GFL-Punkte endgültig.

Köln träumt von den Playoffs

In Kirchdorf bleibt man realistisch - es sind zwei Punkte gegen den Abstieg, mehr noch nicht. In Köln dagegen sieht man die Punkte nach dem 32:14 über den letztjährigen Nord-Zweiten aus Kiel als Basis dafür, dass es mit den Playoffs was werden kann. Der GFL Season Opener hätte für sie besser nicht laufen können, obwohl zunächst die Gäste schnell 7:0 in Führung gingen. Aber Kölns junger deutscher Quarterback Jan Weinreich bediente Dominic Gröne bald zum 7:7-Ausgleich.

Nach der Pause übernahm der neue US-Quarterback der Kölner, Bradley Strauss. Mit drei Touchdowns im dritten Viertel zogen die Gastgeber dann uneinholbar davon. Besonders spektakulär und demoralisierend für Kiel war dabei der erste: Eigentlich sollte es nur ein Field Goal werden, und eigentlich hatten die Kieler den Ball dabei geblockt - doch nicht mit Dominique Martin gerechnet, der den freien Ball flugs aufnahm und an den verdutzten Kielern vorbei zum 16:7 in die Endzone sprintete.

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