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David Giron Jansa ist mit den Frankfurt Universe gegen die Ingolstadt Dukes gefordert
David Giron Jansa ist mit den Frankfurt Universe gegen die Ingolstadt Dukes gefordert © football-aktuell.de/Baumert
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Die GFL versucht sich am Wochenende gegen König Fußball durchzusetzen. Für die Brauschweiger geht es gegen die Berlin Rebels, Frankfurt muss gegen Ingolstadt ran.

Am ersten Wochenende der Fußball-WM spielt die German Football League einen vollen Spieltag mit acht Partien. Anders als in den USA ist American Football in Deutschland eine Sommersportart, und die deutsche erste Liga mit der längsten Saison aller europäischen Ligen geht gerade über die Sommerferien in ihre heißeste Phase.

Alle vier Jahre erfordert dies Geschick bei den Terminplanungen, um trotz Fußball-WM-Fieber die Anhänger in die Stadien zu locken. Das geht auf verschiendene Arten: Samsung Frankfurt Universe setzt am Samstag darauf, dass spät abends erste Fußballmüdigkeit einsetzen könnte. Die Frankfurter, die im Eurobowl-Finale letzten Samstag schon bis nach Mitternacht spielten, empfangen die Ingolstadt Dukes zu einem echten „Night Game“ ab 21 Uhr.

Den entgegengesetzten Weg gehen die New Yorker Lions, die Frankfurt im Eurobowl-Drama besiegten. Sie spielen ihre Heimpartie gegen die Berlin Rebels am Sonntag bereits ab 13 Uhr, so dass die meisten Besucher rechtzeitig zum ersten Deutschland-Spiel wieder vor einem Fernseher sitzen können.

Eurobowl-Finalisten sind Favoriten

Sportlich gehen beide Eurobowl-Finalisten als Favoriten in das Wochenende. Mit kleinen Einschränkungen: Die Ingolstadt Dukes hatten gegen die Frankfurter Defense im Hinspiel mit 26 Punkten die bisher meisten aller Gegner in dieser Saison erzielen können. Sie haben offensichtlich das richtige Rezept, wie dem Frankfurter Abwehrriegel beizukommen ist.

Die Braunschweiger erwarten mit den Berlin Rebels den Gegner aus der GFL Nord, der ihnen als letzter eine Niederlage hatte zufügen können. 2016 war dies, und auch damals spielten die New Yorker Lions genau eine Woche nach einem Eurobowl-Finalsieg gegen Berlin und wurden von den Rebels kalt erwischt.

SPORT1 überträgt den German Bowl am 13. Oktober um 18 Uhr LIVE im Free-TV.

Die Rebels bieten auch immer wieder Anlass dazu, sie zu unterschätzen. Nach der Heimniederlage gegen Potsdam verloren sie nun auch ihr Heimspiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes. Der Mannschaft liegt die Underdog-Rolle traditionell mehr als die des Favoriten - und so können sie auch in Braunschweig ihre Chance haben.

Brauschweig glänzt mit starker Defense

Wichtig für die Rebels ist dabei immer, nicht zu früh und zu hoch in Rückstand zu geraten. Ihre offensive Stärke ist der Laufangriff, gegen eine Verteidigung wie der aus Braunschweig wäre ihnen eine Aufholjagd daher kaum zuzutrauen.

Aber auch ein hoher eigener Vorsprung muss für die Rebels keine Sieggarantie bedeuten. Die Kiel Baltic Hurricanes führten ihnen dies letzte Woche schmerzlich vor. Für die Kieler war der Sieg wichtig, um nicht den Anschluss an die Spitze zu verlieren.

Nun gehen die Kieler mit großen Hoffnungen in das Rückspiel gegen die Dresden Monarchs. In Dresden vergab man binnen weniger Minuten mit zu vielen Ballverlusten alle Siegchancen. Nun erhofft man sich gegen die Sachsen die Revanche. Die Monarchs hatten bei ihrer Niederlage in Berlin schließlich anders als die Kieler ziemliche Schwächen in der Abwehr offenbart.

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