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Tyler Rutenbeck (r.) ist Wide Receiver bei den Schwänisch Hall Unicorns
Die Schwäbisch Hall Unicorns und Wide Receiver Tyler Rutenbeck (r.) sind heiß auf Platz eins © football-aktuell.de/Miladinovic
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Die Schwäbisch Hall Unicorns sind seit langer Zeit ungeschlagen. Im Spiel gegen die Allgäu Comets will das Team von Coach Neuman den Gruppensieg perfekt machen.

28 Spiele in Folge haben die Schwäbisch Hall Unicorns inzwischen gewonnen, die letzte Niederlage gab es im German Bowl 2016. In Punktspielen ist der amtierende deutsche Meister im American Football gar seit dem 5. Juli 2015 ungeschlagen. Damals waren die Allgäu Comets der letzte Konkurrent aus der GFL Süd, dem es gelungen war, die Unicorns zu bezwingen.

Da trifft es sich gut, dass jene Comets am Samstag in Schwäbisch Hall versuchen dürfen, den Gruppensieg der Unicorns wenn nicht ganz zu verhindern, so doch zumindest um zwei Wochen aufzuschieben. Einen Sieg aus den letzten drei Spielen benötigen die Unicorns noch, um zum neunten Mal insgesamt und zum achten Mal in Folge die Punktrunde der GFL Süd auf Rang eins zu beenden.

Meisterschaft bei Heimspiel feiern

"In den letzten zwei Jahren mussten wir die Südmeisterschaften bei einem Auswärtsspiel feiern. Wir sind sehr froh, dass wir dieses Jahr die Chance darauf bei einem Heimspiel haben", sagt Halls Head Coach Jordan Neuman.

Er weiß aber auch, dass dies alles andere als ein Automatismus ist. "Wir treffen auf ein starkes, neu motiviertes Team aus Kempten, das für die Vorbereitung auf dieses Spiel zwei Wochen Zeit hatte."

Die Allgäu Comets um Quarterback Justin Sottilare wollen den Unicorns die Party vermiesen
Die Allgäu Comets um Quarterback Justin Sottilare wollen den Unicorns die Party vermiesen © football-aktuell.de/Miladinovic

Vor zwei Wochen hatten die Comets die Marburg Mercenaries schlagen können, die ihrerseits danach gegen Frankfurt im Hessenderby sehr gut mithalten konnten. So hat Neuman einige Argumente, seinen Spielern zu verdeutlichen, dass vor dem Feiern noch ein hartes Stück Arbeit liegt.

Top-Leistung ist notwendig

Die Allgäuer präsentieren sich außerdem nach der Trennung von Coach Stan Bedwell mit einer anderen taktischen Ausrichtung als bisher, stellen nun auch wieder Running Backs auf und ihre Gegner damit vor andere Herausforderungen als bisher.

"Wenn wir die Südmeisterschaft schon am Samstag feiern wollen, dann werden wir an diesem Tag auch eine meisterliche Leistung bringen müssen", so Neuman, der im letzten Spiel allerdings schon vermehrt Ersatzleute zum Zug kommen ließ. "Wir haben auch in der zweiten Reihe viel Talent", freut sich der Texaner. "Die Jungs haben gezeigt, dass man sich auf sie verlassen kann."

Lions bangen um Gruppensieg

In der Nord-Gruppe der Liga muss Favorit New Yorker Lions aus Braunschweig noch um den Gruppensieg bangen - beim Nachbarschaftsduell mit den Hildesheim Invaders sollte die günstige Ausgangsposition aber kaum in Gefahr geraten. In beiden Gruppen Nord und Süd stehen dafür am Samstag richtungweisende Spiele im Rennen um Platz vier an.

In Potsdam erwartet Aufsteiger Royals die Berlin Rebels, bei denen man im Hinspiel mit einem 31:20-Sieg verblüffen konnte. Für die Potsdamer ist es das letzte Heimspiel der Saison, und nicht nur deswegen wäre ein abermaliger Sieg gegen den Rivalen aus der großen Nachbarstadt ein Grund zum Feiern.

Die Potsdam Royals (in rot) und die Berlin Rebels treffen am Wochenende aufeinander
Die Potsdam Royals (in rot) und die Berlin Rebels treffen am Wochenende aufeinander © football-aktuell.de/Dirk Pohl

Einmal müssen die Potsdamer im August nämlich noch gewinnen - entweder nun gegen Berlin oder kommende Woche in Kiel - um ihr letztes Spiel in Köln ganz sicher zu einem „Endspiel“ um den Playoff-Einzug machen zu können.

Cowboys wollen Playoffs erreichen

Eine ähnliche Ausgangslage haben sich die Munich Cowboys mit ihren Auswärtssiegen der letzten beiden Wochen erarbeitet. Nun spielen sie noch dreimal im heimischen Dantestadion und haben ihr Playoff-Schicksal in der eigenen Hand: Drei Siege bringen sie mindestens auf Rang vier, sofern sie am Samstag gegen die Marburg Mercenaries mit vier oder mehr Punkten Vorsprung gewinnen könnten.

In Marburg verlor man das Hinspiel nur mit 30:33, die weiteren Gegner danach sind mit Allgäu und Stuttgart zwei, die man auswärts bereits schlagen konnte: Die Hoffnungen in München sind also ebenso groß wie berechtigt.

SPORT1 baut GFL-Kooperation aus

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