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Die Potsdam Royals feierten den Sieg im Eurobowl
Die Potsdam Royals feierten den Sieg im Eurobowl © football-aktuell.de/Dirk Pohl
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Die Potsdam Royals lassen im Eurobowl XXXIII den Amsterdam Crusaders keine Chance. In der GFL bleiben die Cologne Crocodiles und die Berlin Rebels im Playoff-Rennen.

Die Potsdam Royals haben im Spiel um Eurobowl XXXIII die Amsterdam Crusaders deutlich mit 62:12 besiegt. 

Unter der Regie von Quarterback Paul Zimmermann genügte dem Gewinner des dramatischen EFL Bowls 2018 diesmal ein starkes Eröffnungsviertel mit vier Touchdowns, um gegen den niederländischen Rekordmeister frühzeitig alles klar zu machen.

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Bereits in der ersten Angriffsserie gaben die Gastgeber den Takt für die einseitige Partie vor. Mit schnell ausgeführten Spielzügen und einer gesunden Mischung aus Lauf und Pass überforderten die Potsdamer die Defense der Gäste. Running Back Gennadiy Adams war der erste Besucher der Amsterdamer Endzone.

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Royals beklagen Ausfall von Dahre

Gleichzeitig aber brachte diese erste Angriffsserie auch die schlechteste Nachricht des Tages für die Royals: Der schwedische Wide Receiver Jacob Dahre musste verletzt vom Platz, was gegen kommende stärkere GFL-Gegner sicher ein Problem gewesen wäre.

Hier ließen die Brandenburger sich davon nicht aufhalten. Ein Fumble gleich im ersten Angriffsversuch der Gäste wurde durch Defensive Lineman Michael Reynolds direkt zum 14:0 verwertet. Bei ihrer nächsten Angriffsserie brauchten die Royals ganze zwei Spielzüge, ehe die "dänische Rakete" Frederik Myrup Nielsen nach dem Passfang seine Schnelligkeit gegen Amsterdams Verteidigung einsetzte und ungehindert zum 21:0 stürmte.

Michael Reynolds (r.) steuerte zwei Touchdowns zum Sieg der Royals bei
Michael Reynolds (r.) steuerte zwei Touchdowns zum Sieg der Royals bei © football-aktuell.de/Dirk Pohl

Danach fing Marko Bates sofort den Pass der Amsterdamer ab und bereitete damit den zweiten Touchdown durch Adams vor. Die Entscheidung war praktisch gefallen, ehe überhaupt das erste Mal die Seiten gewechselt waren. Danach erzielten Keevan Lucas und Timothy Knüttel die nächsten Touchdowns der Gastgeber, nach der Pause legten Reynolds und Knüttel noch ihren jeweils zweiten Touchdown nach, Jan Schewitza verwertete eine weitere Interception zum "Pick Six".

Am Ende war das europäische Finale für die Potsdamer so nur Vorbereitung auf ihr schweres Rückspiel gegen Braunschweig kommende Woche in der GFL.

GFL: Crocodiles und Rebels siegen

Die direkten Konkurrenten der Royals um einen Playoff-Platz machten am Pfingstwochenende Boden gut: Die Cologne Crocodiles bezwangen den Tabellenletzten aus Düsseldorf locker mit 44:21, die Berlin Rebels setzten sich gegen die Kiel Baltic Hurricanes mit 33:13 durch.

Bei den Berlinern kam dabei erstmals ihr neuer Zweit-Quarterback Kurt Palandech zum Einsatz, der in der zweiten Hälfte auch seinen ersten Touchdown-Pass warf. Palandech spielte früher in der NCAA für die UNLV Rebels in Las Vegas und soll für die entscheidende Phase der GFL-Saison mit dem bisherigen Quarterback Terrell Robinson rotieren. Für den Sieg gegen Kiel waren am Ende gleich zwei geblockte Kieler Punts, die von Paul Morant sowie Maciej Jaroszewski direkt zu Berliner Touchdowns verwertet wurden, verantwortlich.

Comets gewinnen Kellerduell

Ganz knapp ging es in Kempten zu, wo am Ende die Allgäu Comets das Kellerduell im Süden gegen die Ingolstadt Dukes mit 28:26 gewannen. Nach zwei schmerzlichen Ballverlusten durch Fumbles in der ersten Hälfte schien es zur Pause so, als hätten die Gastgeber wichtige Punkte liegen gelassen. Im dritten Viertel aber machten sie aus dem knappen 7:6-Vorsprung ein 21:12 und überstanden am Ende das letzte Anrennen der Ingolstädter.

Malcolm Washington gelang mit den Allgäu Comets ein wichtiger Sieg
Malcolm Washington gelang mit den Allgäu Comets ein wichtiger Sieg © football-aktuell.de/Baumert

Auf diese kommen nun schwere Zeiten zu. Immer noch sieglos bleibt man Tabellenletzter und muss nun auswärts in Frankfurt und Schwäbisch Hall ran. Das Rückspiel gegen die Allgäuer Mtte Juli könnte danach schon ein Schicksalsspiel für die Dukes werden.

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