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Cory Benedetto durfte mit den Ingolstadt Dukes erstmals jubeln
Cory Benedetto durfte mit den Ingolstadt Dukes erstmals jubeln © football-aktuell.de/Baumert
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Die Ingolstadt Dukes landen einen erlösenden Sieg in der GFL und bezwingen die Allgäu Comets. München verspielt wohl seine letzte Playoff-Chance.

Mit einem 31:21 gegen die Allgäu Comets haben die Ingolstadt Dukes ihren ersten Saisonsieg gelandet. Es war ein hartes Stück Arbeit für den Tabellenletzten der GFL Süd, der damit aber nach dem nur knapp verlorenen Hinspiel auch den Gesamtvergleich mit den Allgäuern gewonnen hat.

Um den Gang in die Relegation noch zu vermeiden, benötigen die Comets nun aus den verbleibenden Spielen mehr Punkte als die Dukes. Sechs ihrer ausstehenden sieben Partien gehen jedoch gegen designierte Playofff-Anwärter. Ingolstadt dagegen spielt noch jeweils zweimal gegen die Kirchdorf Wildcats und die Munich Cowboys.

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Da die Ingolstädter Defense sich deutlich besser als zuletzt präsentierte, dürfte da noch einiges drin sein. Dafür, dass seine Abwehr gegen die Allgäuer den Grundstein zum Klassenerhalt gelegt hat, machte Head Coach Eugen Haaf verantwortlich, dass jetzt Max Macek wieder zur Verfügung steht. Der ehemalige Nationalspieler war eigentlich mit Mike Wittmann als Trainer für die Jugend abgestellt worden, wurde aufgrund der prekären Situation aber wieder als Defensive Coordinator an die Seitenlinie des GFL-Teams zurückbeordert.

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München vor Aus im Playoff-Rennen

Im Angriff der Ingolstädter war auch gegen die Comets noch nicht alles zum Besten bestellt. Bei Quarterback Cory Benedetto wechseln nach wie vor Licht und Schatten, auch gegen die Comets unterliefen ihm Abspielfehler, die gegen stärkere Gegner folgenschwer wären. Andererseits wurde er aber schließlich doch zum Matchwinner: In einer schwierigen Situation kurz vor Schluss, als die Kemptener nahe dran waren, das Spiel doch noch zu drehen, lief er in sensationeller Manier über das ganze Spielfeld zum entscheidenden Touchdown.

Während die Dukes im Abstiegskampf wieder hoffen können, wurde in München beim 31:24-Auswärtserfolg der Stuttgart Scorpions bei den Munich Cowboys wohl besiegelt, dass bayerische Clubs in den Playoffs 2019 fehlen werden. Touchdowns von Giacomo DePauli im zweiten Viertel und im dritten nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Kai Silbermann brachten die Scorpions auf die Siegerstraße. Ein 15-Yard-Pass von Stuttgarts Michael Eubank auf Tyler Cooperwood kurz vor Ende des dritten Viertels sorgte für das 24:10.

Jaylen Zachery spielt bei den Munich Cowboys
Jaylen Zachery spielt bei den Munich Cowboys © football-aktuell.de/Cornejo


Wieder einmal wurden die Cowboys danach stärker, wieder einmal kam das Aufbäumen zu spät und reichte am Ende nicht. Head Coach Garren Holley: "Wir starten langsam und sind zum Schluss stark. Aktuell fehlen uns am Ende dann immer ein paar Zentimeter."

Wiesbaden verspielt Führung gegen Straubing

Zwei Touchdown-Pässe von Brady Bolles auf Jaylen Zachery hatten die Cowboys im letzten Viertel jeweils wieder auf einen Touchdown an die Stuttgarter herangebracht. Eineinhalb Minuten vor dem Ende gelang auch der Onside Kick, der den Münchnern die letzte Chance eröffnete. Bis zur 26-Yard-Linie der Stuttgarter drangen sie noch vor, dort aber verwehrte die Stuttgarter Verteidigung Zachery bei den entscheidenden beiden letzten Zuspielen auf ihn den Passfang und sicherte so den Sieg.

Giacomo DePauli (r.) landete mit Stuttgart einen knappen Sieg in München
Giacomo DePauli (r.) landete mit Stuttgart einen knappen Sieg in München © football-aktuell.de/Baumert


In der zweiten Liga Süd hat sich das Feld der möglichen Aufstiegskandidaten wohl um ein Team verkleinert: Die Wiesbaden Phantoms unterlagen den Straubing Spiders trotz 10:2-Führung zu Beginn noch deutlich mit 17:37. Die Wende erzwangen die Gäste, als sie im letzten Spielzug vor der Halbzeitpause den 10:10-Ausgleich schafften und ihre erste Angriffsserie der zweiten Häfte zügig zum 17:10 nutzten.

Wiesbaden kam nach einem Interception Return durch Luca Engel zwar noch einmal zum Ausgleich, ansonsten marschierte aber nur noch die starke Straubinger Offense. Die Spiders verbesserten sich damit auf Rang vier und könnten nun nächste Woche beim Tabellenzweiten Biberach Beavers ihre noch vorhandenen Ambitionen weiter unterstreichen.

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