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Seahawks-Quarterback Russell Wilson beeindruckt bei seinem ersten MLB-Training mit den Yankees und löst ein Versprechen an seinen toten Vater ein.

Taucht da vielleicht doch eine MLB-Karriere am Horizont für Russell Wilson auf?

Der NFL-Star der Seattle Seahawks hat in seiner ersten Trainingseinheit mit den New York Yankees für Aufsehen gesorgt.

Wilson schlug sechs Homeruns, zwar nur im Batting Practice, aber trotzdem eine starke Leistung des Quarterbacks. Denn ihm gelang einer mehr als dem herausragenden Yankees-Catcher Gary Sanchez.

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Für Wilson geht Traum in Erfüllung

An die beiden Homerun-Spezialisten Giancarlo Stanton (15) und Aaron Judge (10) kam er aber nicht heran. Dennoch ging für Wilson ein Traum in Erfüllung.

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Schon als Kind war er großer Yankees-Fan. Am College brillierte er neben Football auch im Baseball-Team der N.C. State University als Shortstop. 2010 drafteten ihn die Colorado Rockies in der vierten Runde, für das MLB-Team spielte er sogar fast zwei Saisons in den Minor Leagues, ehe ihn die Seahawks 2012 in die NFL holten.

Ein Jahr später tauschten die Rockies seine MLB-Rechte an die Texas Rangers, die Wilson vor dieser Saison bat, ihn an die Yankees weiterzugeben. Er gehört zum offiziellen Roster, trägt die Nummer 73, wird aber in Spielen nicht zum Einsatz kommen

Vater war großer Yankees-Fan

"Ich habe meinem Vater immer gesagt, dass ich eines Tages ein Yankee sein würde, und jetzt bin ich hier", sagte Wilson nach seinem ersten Mal in den berühmten "Pinstripes".

Sein Vater Harrison war ein großer Yankees-Fan, er verstarb 2010 an Komplikationen in Folge seiner Diabetes-Erkrankung.

Entsprechend wichtig war Wilson der fünftägige Auftritt in der Vorbereitung des MLB-Rekordmeisters. Für Yankees-Manager Aaron Boone ist Super-Bowl-Champ Wilson ein willkommener Gast. Er solle vor allem Spaß haben, aber dem jungen Yankees-Team ein paar Tipps in Sachen Führungsqualitäten mitgeben.

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Wechsel in die MLB? "Niemals nie sagen"

"Das war immer mein Traum. Derek Jeter war mein Lieblingsspieler. Das ist so cool, ich wollte eigentlich meine Nummer 3, aber die hatte glaube ich schon jemand", witzelte Wilson mit Blick auf Baseball-Legende Babe Ruth. Auch im Feld schlug er sich achtbar. Yankees-Shorstop Didi Gregorius lobte nach einer Infield-Session: "Ich hab ihm gesagt, es sah nicht so aus, als hätte er seit eineinhalb Jahren keine Groundballs mehr genommen. Er sah keineswegs eingerostet aus."

Ein Sportartenwechsel oder eine Parallel-Karriere, die zuletzt Star-Cornerback Deion Sanders in den 90er Jahren bei den Atlanta Falcons und Braves verfolgte, ist aber natürlich nicht geplant. Trotzdem solle man "niemals nie sagen", meinte Wilson mit einem Lächeln.

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