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World Series - Boston Red Sox v Los Angeles Dodgers - Game Five
Die Boston Red Sox haben eine Einladung von Donald Trump ins Weiße Haus angenommen © Getty Images
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Die Boston Red Sox nehmen eine Einladung von Donald Trump an. Das Team wird dem Präsidenten einen Besuch im Weißen Haus abstatten.

Die Boston Red Sox, amtierender World Series Champion haben eine Einladung von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus angenommen. 

Klub-Präsident Sam Kennedy kündigte den Besuch bei einer Vorführung der World-Series-Dokumentation seines Teams am Montag an. Er sagte, dass das Weiße Haus die Einladung verlängert und die Mannschaft diese akzeptiert habe. 

"Wie in der Vergangenheit ist es eine Einladung. Es ist keine obligatorische Befehlsleistung", stellte Kennedy klar. "Es ist eine großartige Gelegenheit für die Jungs ins Weiße Haus zu gehen, eine Tour hinter die Kulissen und die Anerkennung für die Meisterschaft zu erhalten."

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Cora will Einladung für sich nutzen

Auch Manager Alex Cora kündigte an, an dem Besuch teilzunehmen. Der Puerto Ricaner hatte Trump bereits im September attackiert und unter anderem als "respektlos" bezeichnet, nachdem dieser die Meldungen von fast 3.000 Toten bei einem Wirbelsturm über Puerto Rico als falsch dargestellt und von lediglich sechs bis 18 Todesopfern gesprochen hatte. 

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"Ich werde meine Plattform richtig einsetzen", kündigte Cora an. "Ich werde niemanden in Verlegenheit bringen. Tatsächlich werde ich vier Millionen Menschen von zu Hause auf die richtige Weise vertreten, wenn wir dorthin gehen. Wenn sie sich dieses Team anschauen, haben wir Leute aus den Vereinigten Staaten, aus der Dominikanischen Republik, Venezuela und Puerto Rico."

Teams scheuen Besuch bei Trump

Seit den 1980er Jahren sind Teambesuche beim amtierenden Präsidenten nach dem Gewinn einer Meisterschaft in den USA üblich, seit der Wahl von Donald Trump allerdings bei Sportlern zumeist recht unbeliebt.

So kündigten einige Spieler der Golden State Warriors nach der Meisterschaft 2017 an, nicht ins Weiße Haus zu gehen. Als die Philadelphia Eagles nach der NFL-Meisterschaft im vergangenen Jahr versucht hatten, nur eine kleine Delegation zu Trump zu schicken, wurde der Besuch vom Weißen Haus abgesagt. 

Bereits im Vorfeld der vergangenen NBA-Finals kündigte der Präsident an, dass der Sieger keine Einladung erhalten werde. Zuletzt waren die Houston Astros im März zu Gast in Washington D.C..

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