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MLB und Spielergewerkschaft MLBPA sind sich über das Corona-Konzept uneins
MLB und Spielergewerkschaft MLBPA sind sich über das Corona-Konzept uneins © Imago
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In der MLB hat die Liga einen Plan vorgelegt, um die Auswirkungen von Corona abzumildern. Die Spielergewerkschaft MLBPA spricht sich gegen die Maßnahmen aus.

Die Spieler der nordamerikanischen Baseball-Profiliga haben enttäuscht auf die vorgeschlagenen Gehaltskürzungen aufgrund der Coronakrise reagiert.

Am Dienstag hatte die Major League Baseball (MLB) der Spielergewerkschaft MLBPA einen Plan vorgelegt. Daraus geht hervor, das besser bezahlte Spieler auf mehr Gehalt verzichten sollen als schlechter bezahlte Profis. "Die Saison sieht nicht vielversprechend aus", twitterte Marcus Stroman, Pitcher der New York Mets, betonte aber, dass "wir Geist und Körper trotzdem bereit halten."

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Der Graben zwischen Liga und Gewerkschaft scheint beträchtlich. "Wir haben der Gewerkschaft einen Vorschlag unterbreitet, der mit den wirtschaftlichen Realitäten, denen unser Sport ausgesetzt ist, völlig im Einklang steht", teilte die MLB mit.

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Owner stimmen verkürzter Saison zu

Ganz anders sieht es die MLBPA: "Die Gewerkschaft ist extrem enttäuscht", hieß es in Erklärung, "auch bei den Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen liegen wir weit auseinander."

Die Besitzer der 30 Klubs der MLB hatten Mitte Mai dem Vorschlag der Liga zugestimmt, die Saison Anfang Juli zu starten. Die Spielzeit soll von 162 Spielen auf 82 verkürzt werden. Die Liga rechnet mit einem Rückgang des Umsatzes von zehn auf sechs Milliarden Dollar.

Eigentlich hätte es für die MLB-Profis wie den Berliner Max Kepler von den Minnesota Twins am 26. März losgehen sollen.

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